Zugefroren

Eisvergnügen - Hamburg traut sich nach 15 Jahren auf die Alster

Die Stadt wollte kein Risiko eingehen. Mehr als 30 Löcher musste Wilhelm Mähl, Fachmann für Wasserwirtschaft bei der städtischen Umweltbehörde, bohren, bevor die endgültige Entscheidung über das Winterspektakel auf der Außenalster fallen konnte.

Jetzt steht fest: Das Eis ist mit knapp 20 Zentimetern dick genug. Am Freitagmittag soll es losgehen. Die Buden sollen jedoch nicht auf dem Eis, sondern am Ufer aufgestellt werden. So würden sich nicht so viele Menschen auf dem Eis zusammendrängen, und der Blick auf die Stadtsilhouette bleibt frei. Beim bisher letzten offiziellen Alstereisvergnügen vor 15 Jahren standen rund 150 Buden auf dem zugefrorenen innerstädtischen Gewässer - damals wurde eine Dicke von 30 Zentimetern gemessen. Im Winter 2009/2010 hatte es trotz wochenlanger Kälte keine offizielle Genehmigung gegeben. Dennoch hatten sich Ende Januar 2010 an einem Wochenende 80 000 Hamburger auf eigene Gefahr auf die zugefrorene Außenalster gewagt.

20 Zentimeter blasenfreies Eis reichen für das Spektakel auf der Alster aus, und auch die Wettervorhersage, die Minusgrade und viel Sonnenschein verspricht, kommt den Hamburgern gelegen.