Suizid-Tragödie

Vater stürzt sich mit vierjähriger Tochter von Brücke in den Tod

Ein 34-Jahre alter Familienvater aus Nordrhein-Westfalen hat sich mit seiner vier Jahre alten Tochter in der Eifel von einer Autobahnbrücke in den Tod gestürzt. D

er Mann hielt mit seinem Auto am Sonntag auf der mehr als 50 Meter hohen Brücke in der Nähe von Niederzissen (Landkreis Ahrweiler) an und sprang gegen elf Uhr herunter, wie die Polizei mitteilte. Die Ermittler konnten keine Angaben zu den Hintergründen machen. Laut Polizei konnten die Rettungskräfte von Feuerwehr und Polizei Vater und Tochter nur noch tot in dem Gelände unterhalb der Brücke bergen. Auch die Notfallseelsorge war im Einsatz. Das zuständige Polizeipräsidium in Koblenz wollte zum Schutz der Angehörigen keine weiteren Angaben machen.

Strafrechtlich gilt der Fall als erweiterter Suizid. Dabei handelt es sich um einen Suizid mit vorausgehender Tötung eines Dritten - meist Partner und Kinder. Auch der Amoklauf mit abschließender Selbsttötung ist ein spezieller Fall eines "erweiterten" Suizids, bei dem oft auch zufällige, dem Täter nicht bekannte Menschen Opfer sein können.