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Concordia: Eine Million Euro Schadenersatz für Fehlgeburt

Concordia

Eine Million Euro Schadenersatz für Fehlgeburt

Eine Passagierin der "Costa Concordia" hat eine Woche nach der Havarie eine Fehlgeburt gehabt und will deshalb eine Million Euro vor Gericht erstreiten. Die gebürtige Mailänderin wolle sich einer Sammelklage gegen die Reederei Costa Crociere anschließen und über ihre Anwälte dann materiellen, biologischen und moralischen Schaden geltend machen, berichteten italienische Medien. Ihr Kind sollte im Sommer zur Welt kommen. Die 30-Jährige beschrieb das Chaos und den Stress während der Evakuierung. Nach der Rückkehr hätten Wehen eingesetzt, dann habe sie die Fehlgeburt gehabt.

Dauerlauf

100-jähriger Marathonläufer erreicht das Ziel

Ein 100-jähriger britisch-indischer Mann hat am Sonntag beim Hongkong-Marathon die Zehn-Kilometer-Strecke in einer Stunde und 34 Minuten zurückgelegt. Der "turbantragende Torpedo", wie Fauja Singh genannt wird, strahlte nach seiner Ankunft im Ziel über das ganze Gesicht. Im vergangenen Oktober lief Singh nach eigenen Angaben beim Toronto Waterfront Marathon als erster 100-Jähriger die gesamte Strecke von 42 Kilometern. Ins "Guinnessbuch der Rekorde" schaffte er es als ältester Marathonläufer der Welt Berichten zufolge bislang nicht, weil er keine Geburtsurkunde vorlegen konnte.

Jugendhilfe

Nach Chantals Drogentod hagelt es Vorwürfe an Behörden

Der Methadon-Tod der elfjährigen Chantal in Hamburg hat die Kritik an der Organisation der Jugendhilfe neu entfacht. Nach Informationen des Norddeutschen Rundfunks (NDR) gab es schon früh mehrere Beschwerdebriefe von freien Jugendhilfe-Trägern und Pflegeeltern über das für Chantal zuständige Jugendamt Hamburg-Mitte. Kritik kam zudem an freien Trägern der Jugendhilfe auf. Die Beschwerden sind nach einem Bericht des NDR-Fernsehens an den damaligen Hamburger Bürgermeister Ole von Beust gerichtet gewesen. Nun versuche die Kanzlei herauszufinden, "was an den Vorwürfen dran ist" und was damals unternommen worden sei.