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Methadon-Vergiftung: Fall Chantal: Pflegeeltern haben vor Kurzem Heroin konsumiert

Methadon-Vergiftung

Fall Chantal: Pflegeeltern haben vor Kurzem Heroin konsumiert

Die Pflegeeltern der an einer Methadonvergiftung gestorbenen elfjährigen Chantal haben noch bis vor Kurzem Heroin konsumiert. Nach Informationen der Berliner Morgenpost wurde in Blut- und Haarproben nicht nur die Ersatzdroge Methadon nachgewiesen, sondern auch Heroin. Das bedeutet, dass Chantals Pflegeeltern keinesfalls ihre Sucht mit der Ersatzdroge Methadon im Griff gehabt hätten. Offiziell soll die Hamburger Staatsanwaltschaft die Ergebnisse der Blut- und Haarproben von Chantals Pflegeeltern in der kommenden Woche erhalten. Gegen die beiden wird wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung ermittelt.

Miss-Germany-Wahl

Kandidatin wegen mangelnder Disziplin ausgeschlossen

An der Wahl zur diesjährigen Miss Germany wird eine Kandidatin weniger teilnehmen als geplant. Die 24 Jahre alte Studentin Anastasia Kolmakowa aus Leipzig werde von der Wahl ausgeschlossen, sagte ein Sprecher der Organisatoren am Freitag in Rust (Baden-Württemberg). Als Grund nannte er Disziplinlosigkeit bei den Vorbereitungen. Einen Ersatz werde es nicht geben. Zur Wahl am 11. Februar im Europa-Park in Rust treten nun nicht 24, sondern 23 junge Frauen an. Kolmakowa war im November Miss Sachsen geworden, sie hatte sich damit für die Wahl zur Miss Germany qualifiziert. Dort kämpfen Kandidatinnen im Alter von 18 bis 25 Jahren um den Titel.

Qualitätsprobleme

Schielendes Opossum Heidi wird doch nicht ausgestopft

Das schielende Opossum Heidi wird nun doch nicht ausgestopft. Eine Sprecherin des Zoos Leipzig begründete die Entscheidung am Freitag mit Qualitätsproblemen. Nach Einschätzung von Experten könne Kult-Opossum Heidi nicht so präpariert werden, dass es den fachlichen Ansprüchen und der Erinnerung an das Original genügen würde. Die ausgestopfte Heidi wäre "nicht wiederzuerkennen gewesen". "Deshalb ist entschieden worden: Lieber kein Präparat als ein schlechtes", sagte die Sprecherin. Teile von Heidis Skelett sollen nun intern "für "Schulungszwecke" wie etwa für Pfleger-Kurse verwendet werden. Der Rest gehe in die Tierverwertung.