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Leichenfund: Totes Mädchen vom Kap Arkona als Katharina identifiziert

Leichenfund

Totes Mädchen vom Kap Arkona als Katharina identifiziert

Es ist traurige Gewissheit: Die kleine Katharina aus Brandenburg ist tot. Die am Dienstag am Kap Arkona auf Rügen entdeckte Leiche sei eindeutig Katharina, sagte Oberstaatsanwalt Ralf Lechte. Dies habe eine rechtsmedizinische Untersuchung ergeben. DNA und besondere körperliche Merkmale stimmten überein. Das Mädchen war am 26. Dezember 2011 bei einem Spaziergang mit Mutter und Schwester an der Steilküste am Kap Arkona ums Leben gekommen, als sich urplötzlich mehrere Tausend Kubikmeter Kreide und Geröll aus dem Steilküstenkliff über ihnen lösten und in die Tiefe stürzten. Laut Staatsanwaltschaft wurde das Mädchen von dem Geröll erschlagen.

Havarie

Verfahren zur "Costa Concordia" in Frankreich eröffnet

Die Pariser Staatsanwaltschaft hat ein Ermittlungsverfahren wegen der Schiffskatastrophe der "Costa Concordia" eingeleitet. Am Donnerstag rief die Behörde die Polizei auf, alle in Frankreich eingereichten Forderungen zu untersuchen. Unter den Passagieren des Mitte Januar vor der toskanischen Küste gekenterten Kreuzfahrtschiffs waren mehr als 450 Franzosen. Vier der 17 identifizierten Toten sowie zwei der 15 noch Vermissten hatten einen französischen Pass. Das Schiff war auf Grund gelaufen, nachdem der Kapitän es zu schnell und zu dicht an der Küste entlanggesteuert hatte. Ihm droht jetzt ein Verfahren wegen Totschlags, unterlassener Hilfeleistung und Gefährdung des Schiffsverkehrs.

Sekte

Französisches Gericht bestätigt Urteil gegen Scientology

Ein französisches Gericht hat ein Urteil gegen Scientology wegen Betrugs bestätigt. Das Gericht verurteilte die religiöse Organisation zu einer Strafzahlung von 600 000 Euro. Die Anklage hatte zuvor eine Strafe von insgesamt 1,5 Millionen Euro gefordert. In erster Instanz war Scientology 2009 verurteilt worden. Ein ehemaliges Mitglied der Scientology hatte die Organisation verklagt, nachdem die Frau seit 1998 etwa 21 000 Euro für Bücher und Kurse ausgegeben hatte. Scientology weigerte sich, das Geld zu erstatten, und verweigerte der Frau den Austritt. In dem ersten Verfahren hatte die Anklage ein Verbot der Sekte verlangt.