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Weißes Wissen

sieht jede Schneeflocke anders aus?

Es heißt, es gab noch nie ein Schneekristall, das einem zweiten exakt gleicht, auch wenn sie alle "sechseckig" sind. Luftfeuchtigkeit sowie Temperatur beim Wachsen beeinflussen die höchstkomplexe Struktur des einzelnen Kristalls: Ist es kalt, bilden sich eher Plättchen oder Prismen, ist es wärmer, Sterne. Schneekristalle verändern sich auch, je nachdem, wie sie fliegen, können sie unterwegs anschmelzen und wieder gefrieren. Häufiger als die kunstvollen Kristalle, die man von Fotografien kennt, sind die unförmigen.

Woraus besteht Schnee?

Der Hauptbestandteil von Schnee ist nicht Eis, sondern Luft - bis zu 90 Prozent. Aus diesem Grund dämpft Schnee auch den Lärm: Schallwellen dringen in die Hohlräume des Schnees ein und "verlaufen" sich in den Kristallgängen. Wie die Technische Universität München nachgewiesen hat, nimmt der Mensch Geräusche auch als weniger laut wahr, wenn sie in einer weißen Winterlandschaft entstehen. Es gibt ein "psychologisches" Gehör.

Wie entsteht Kunstschnee?

Besonders für die Talabfahrten wird in Skigebieten oft eine Beschneiungsanlage eingesetzt. In den meisten Fällen bildet die künstliche Produktion die natürliche Entstehung von Schnee nach. Kunstschnee ist kugelförmig und unterscheidet sich in seiner Struktur ganz wesentlich von Neuschnee.