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Verfeinden: Hugh Grant fürchtet Rache der Medien

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Hugh Grant fürchtet Rache der Medien

Nach seinem Einsatz für eine stärkere Kontrolle der britischen Boulevardpresse fürchtet Schauspieler Hugh Grant (51) die Rache der Medien. "Wenn der ganze Sumpf nicht ausgetrocknet wird und die Verantwortlichen nicht zur Rechenschaft gezogen werden, stecke ich ganz schön tief im Dreck", sagte Grant dem Nachrichtenmagazin "Focus". "Ihre Rache würde furchtbar werden." Der Schauspieler ("Notting Hill") gehört zu den britischen Prominenten, die Opfer der Abhörpraktiken und illegalen Recherchemethoden der Zeitung "News of the World" geworden sind. Das Blatt, das zum Medienkonzern von Rupert Murdoch gehörte, ist mittlerweile eingestellt. Ein Untersuchungsausschuss versucht derzeit, eine neue Presseethik für das Vereinigte Königreich zu entwickeln. Bei der "News of the World" waren unter anderem die Telefone von Prominenten abgehört worden.

Vergeben

Adele zweimal bei französischem Musikpreis ausgezeichnet

Die britische Soul-Sängerin Adele, das Elektro-Pop-Duo LMFAO aus den USA und der französische Popsänger M. Pokora sind die großen Gewinner der NRJ Music Awards 2012 in Frankreich. Bei der Verleihung der begehrten Musikpreise im südfranzösischen Cannes räumten sie am Samstagabend jeweils zwei Trophäen ab. Adele, die nicht selbst zu der live im Fernsehen übertragenen Preisverleihung gekommen war, wurde von den Hörern des Radiosenders zur besten internationalen Newcomerin gewählt und für ihren Nummer-eins-Hit "Someone Like You" ausgezeichnet.

Verärgern

Toiletten im Stones-Museum angeblich frauenfeindlich

Um die angeblich frauenfeindlichen Urinale im Rolling Stones Fan Museum in Lüchow im Wendland ist eine hitzige Debatte entbrannt. Die Herrentoiletten namens "Kisses" sind geformt wie aufgerissene Münder, die Öffnungen eingerahmt von knallroten Lippen - die niederländische Künstlerin Meike van Schijndel hat sie an das Logo der britischen Kultband angelehnt. Die Urinale halte sie für nicht zumutbar, sagte die Gleichstellungsbeauftragte Marianne Jönsson-Olm von der Samtgemeinde Lüchow nach mehreren Beschwerden. "Das ist Kunst", verteidigte Museumsbesitzer Ulrich Schröder die beiden Urinale. "Da wird nix abgebaut, die bleiben dran." Die Becken stießen bereits in New York und Wien auf heftigen Widerstand von Feministinnen.