Umweltkatastrophe

Kampf gegen die Ölpest am Wrack "Rena" geht weiter

Das Öl aus dem auseinandergebrochenen Wrack des Containerschiffs "Rena" verschmutzt weiterhin die neuseeländischen Gewässer.

Für die Bergungs- und Reinigungsaktion sind der Schifffahrtsbehörde MNZ nach bisherigen Schätzungen Kosten von rund 25 Millionen neuseeländischen Dollar (15,6 Millionen Euro) entstanden. In den vergangenen Tagen waren mehrere Vögel verendet, wie die Behörde am Donnerstag berichtete. Seit Wochenbeginn wurden 45 tote Tiere an Stränden in der Nähe des Unglücksorts an der Nordküste der Nordinsel gefunden. Zwergpinguine mit ölverschmiertem Gefieder wurden zur Säuberung in ein Rettungszentrum gebracht. Auf Luftaufnahmen sei in der Nähe des Wracks ein 200 mal 600 Meter großer dunkler Fleck mit metallischem Schimmer gesichtet worden, berichtete die Behörde. Kurz nach dem Unglück waren bereits 360 Tonnen Öl ins Meer gelangt. Mehr als 2000 Vögel verendeten.