Sicherheit

Rügen: Sonden sollen mehr Sicherheit bringen

Bei der seit einer Woche erfolglosen Suche nach dem verschütteten Mädchen auf Rügen setzen die Einsatzkräfte nun auf schweres Gerät. Ein großer Bagger soll eingesetzt werden, um in dem harten Geröll zu graben.

Um künftig Unglücke zu vermeiden, wird auf Rügen über den Einsatz von Messsonden an Hängen nachgedacht.

"Fachleute aus einer Baufirma werden prüfen, ob solch schwere Technik am Strand eingesetzt werden kann. Wir können für die nächsten Tage mit ablandigem Wind und damit niedrigerem Wasserstand rechnen", sagte Kreissprecherin Carina Schmidt. Die am Vortag nach einem neuerlichen Erdrutsch unterbrochene Suche ruht vorerst. Aller Voraussicht nach werde der Einsatz nicht vor Donnerstag fortgesetzt, sagte Schmidt. Der bislang hohe Wasserstand und die Strömung an der Unglücksstelle erschweren die Nutzung von Räumtechnik.

Seit dem zweiten Weihnachtsfeiertag wird die zehnjährige Katharina aus dem Norden Brandenburgs vermisst. Sie war mit Mutter und Schwester an dem schmalen Strand am Kap Arkona spazieren gegangen, als ein Teil des knapp 40 Meter hohen Kliffs abbrach und die Erdmassen die Familie erfassten.