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Rekord-entschädigung: 150 Milliarden Dollar für Familie von Verbrechensopfer

Rekord-entschädigung

150 Milliarden Dollar für Familie von Verbrechensopfer

Geschworene eines Zivilprozesses in Texas haben den Hinterbliebenen eines Verbrechensopfers eine Entschädigung von 150 Milliarden Dollar (114 Milliarden Euro) zugesprochen. Der Anwalt der Familie, Craig Sico, das sei der höchste Betrag, von dem er je gehört habe. Der Angeklagte, der wegen einer anderen Straftat derzeit im Gefängnis sitzt, hat bestritten, die Tat begangen zu haben. Der 20-jährige Robbie Middleton starb 2010 im Alter von 20 Jahren, nachdem er als Achtjähriger in Brand gesteckt wurde. Sico sagte, er habe die Geschworenen gebeten, mit der Höhe der Summe ein Zeichen zu setzen. Die höchste Geldstrafe seien 2000 die 145 Milliarden Dollar gewesen, die in Florida gegen Tabakfirmen verhängt wurden.

Reichsmark

Kölner findet zwölf Milliarden vor einem Supermarkt

Ein Mann hat auf dem Parkplatz eines Discounters in Köln zwölf Milliarden Reichsmark aus Zeiten der Weimarer Republik gefunden. Das Geld lag in einer Tasche auf der Straße. Just in dem Moment, als der Finder die Tasche bei der Polizei über den Tresen reichen wollte, betrat der zerknirschte Eigentümer die Wache, um eine Verlustanzeige aufzugeben. Der ehrliche Finder verzichtete sogar auf seinen Finderlohn. Bei den Scheinen handelte es sich um hochinflationäre Reichsmarkscheine aus den 20er-Jahren.

Babyklappen

So wenig Neugeborene ausgesetzt wie nie zuvor

In Deutschland sind 2011 weniger Neugeborene ausgesetzt worden als je zuvor. Sowohl die Zahl derjenigen, die tot aufgefunden wurden als auch der Säuglinge, die gerettet wurden, ist im vergangenen Jahr gesunken, wie der Träger der Hamburger Babyklappe, Sternipark, am Mittwoch mitteilte. Bundesweit seien zehn Säuglinge lebend und 14 tot entdeckt worden, sagte Sternipark-Geschäftsführer Jürgen Moysich. Es sei der niedrigste Stand in der Geschichte der Bundesrepublik, was Moysich auf die Einrichtung von Babyklappen zurückführte. Auch bundesweit bestätige sich ihre Wirksamkeit, sagte er. Die erste deutsche Babyklappe wurde im April 2000 von Sternipark in Hamburg gegründet.

Revision

Schwerverbrecher Wolf will seine Strafe nicht akzeptieren

Der Entführer und Bankräuber Thomas Wolf hat Revision gegen seine hohe Gefängnisstrafe beantragt. Sein Verteidiger habe am Dienstag fristgerecht einen entsprechenden Antrag eingereicht, sagte eine Sprecherin des Landgerichts Wiesbaden am Mittwoch. Das Landgericht hatte den 58-Jährigen in der vergangenen Woche wegen erpresserischen Menschenraubs und schwerer räuberischer Erpressung in drei Fällen zu einer Haftstrafe von 13 Jahren und 6 Monaten verurteilt.