Naturkatastrophe

Die Ruhe nach der Sturmflut

Nach den verheerenden Sturzfluten im Süden der Philippinen geht die Suche nach Überlebenden weiter. Nach Angaben des Roten Kreuzes auf seiner Facebook-Seite waren bis Sonntagnachmittag 652 Leichen geborgen.

Die Zahl der Opfer könne auf mehr als 1000 steigen, sagte Rotkreuzchef Richard Gordon. Erdrutsche und entwurzelte Bäume haben die Straßen teils unpassierbar gemacht. Rund 500 Menschen werden noch vermisst. Tropensturm "Washi" war in der Nacht zu Samstag mit starken Regenfällen über die Insel Mindanao hereingebrochen. Innerhalb von Minuten traten Flüsse über die Ufer. In den Küstenstädten Cagayan de Oro und Iligan stürzte das Wasser meterhoch durch die Straßen. Häuser wurden umgerissen. Die meisten Opfer schliefen, als das Unglück passierte. BM