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Brandstiftung: Kleinkrieg in Lütow auf Insel Usedom geht weiter

Brandstiftung

Kleinkrieg in Lütow auf Insel Usedom geht weiter

Nachdem seit Jahren in Lütow auf Usedom wiederholt Wohnhäuser beschmiert und Autoreifen zerstochen wurden, ist nun ein Auto in Brand gesteckt worden. Verletzt wurde niemand; der Besitzer des Autos, Claus-Christoph Ziegler, nahm zum Zeitpunkt der Brandstiftung an einer Gemeinderatssitzung teil. Er war schon oft Ziel der mysteriösen Anschläge, die sich bislang ausschließlich gegen Kommunalpolitiker richten. Lütow ist in zwei verfeindete Lager gespalten. Der Konflikt gipfelte im Sommer in eine Strafanzeige gegen die parteilose Bürgermeisterin Hiltraud Wessel und zwei weitere Gemeindevertreterinnen. Die Opposition um Ziegler und den stellvertretenden Bürgermeister Heiko Dahms warfen den Frauen Vetternwirtschaft vor.

Amoklauf

Rentnerin erliegt in Lüttich ihren Verletzungen

Zwei Tage nach dem Amoklauf von Lüttich ist die Zahl der Todesopfer auf fünf gestiegen. Eine 75-Jährige erlag am Donnerstagmorgen ihren schweren Verletzungen. Das belgische Parlament wollte unterdessen über eine Verschärfung des Waffenrechts diskutieren. Die am Donnerstag verstorbene Frau war bei dem Amoklauf des 33-jährigen Nordine Amrani am Dienstag verletzt worden und schwebte seither in Lebensgefahr. Die Behörden hatten am Dienstag zunächst bereits irrtümlich ihren Tod gemeldet, die Angaben jedoch später korrigiert. Warum der Mann auch die 45-jährige Putzfrau seines Nachbarn tötete, deren Leiche am Morgen nach dem Amoklauf in einem Anbau am Haus des Täters gefunden wurde, ist noch immer unklar.

Edelrestaurant

USA geben gestohlenes Geschirr von Saddam Hussein zurück

Die USA haben dem Irak gestohlene Geschirrteile aus dem einstigen Besitz von Saddam Hussein zurückerstattet. Unter den 19 Tellern war auch Porzellan, das dem letzten irakischen König Faisal II. gehört hatte. Das mit Goldrand und teilweise mit dem irakischen Staatssiegel verzierte Geschirr war illegal in die USA gebracht und über Ebay verkauft worden. Ein Edelrestaurant an der Park Avenue stellte schließlich ein spezielles Abendessen rund um die geschichtsträchtigen Teller zusammen. Als der Käufer des Geschirrs vom illegalen Hintergrund des Tellerimports erfuhr, übergab er sie der US-Justiz. Das Geschirr wurde jetzt an die ständige Vertretung des Irak bei den Vereinten Nationen in New York übergeben.