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Zukunft: Russland schickt erstmals eine Frau zur Raumstation ISS

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Zukunft

Russland schickt erstmals eine Frau zur Raumstation ISS

Die Kosmonautin Jelena Serowa (35) soll als erste Russin im September 2012 zur "Internationalen Raumstation" (ISS) fliegen. Serowa sei für eine sechsmonatige Mission auf dem Außenposten der Menschheit in rund 350 Kilometer Höhe über der Erde vorgesehen. Das teilte die Raumfahrtbehörde Roskosmos am Donnerstag nach Angaben der Agentur Interfax in Moskau mit. Die im Fernen Osten Russlands geborene Ingenieurin wäre erst die vierte Frau, die die Raumfahrtnation ins All schickt. Roskosmos hatte stets einen Nachwuchsmangel bei Raumfahrerinnen beklagt. Dagegen hatten Kritiker der Behörde wiederholt eine Diskriminierung von Frauen vorgeworfen. Die erste Frau im All war am 16. Juni 1963 die Russin Valentina Tereschkowa.

Gegenwart

Tödliche Schießerei an US-Universität Virginia Tech

Eine Schießerei auf dem Campus der US-Universität Virginia Tech hat mindestens zwei Opfer gefordert. Nach Angaben der Universität hatte ein Polizist ein Auto bei einer Routinekontrolle gestoppt und war erschossen worden. Augenzeugen sagten, der Täter sei daraufhin in Richtung eines Parkplatzes auf dem Campus geflüchtet. Dort wurde eine zweite Leiche gefunden, bei der es sich vermutlich um den Täter handelt, der sich selbst erschossen hatte. Studenten schlossen sich in den Gebäuden ein, während die Polizei den Campus durchsuchte. Die Virginia Tech war 2007 Schauplatz des schlimmsten Blutbades an einer US-Universität: Damals erschoss ein Student 32 Kommilitonen und Lehrer und verletzte 25 Menschen, bevor er sich selbst tötete.

Vergangenheit

Debatte um "Pille danach" in Großbritannien entbrannt

In Großbritannien gibt es Streit über die kostenlose Zusendung der "Pille danach". Zur Sicherheit sollten sich Frauen für die Weihnachtszeit mit der Pille eindecken, rät die staatliche Schwangerschaftsberatung BPAS auf ihrer Internetseite. BPAS hatte kürzlich eine Werbekampagne gestartet: Auf der Webseite santacomes.org können Frauen die Pille mittels eines Online-Formulars bestellen. Danach ruft eine Krankenschwester zurück, um unter 16-Jährige zu identifizieren. Konservative Politiker und die Stiftung "Life" kritisierten die Aktion. Die "Pille danach" sei so einfach zu bekommen "wie eine Pizza", sagte eine "Life"-Sprecherin.