Wetter

Wegen warmer Temperaturen weniger Verkauf von Glühwein

Das warme Wetter der vergangenen Wochen hat die Umsätze mit vorweihnachtlichen Spezialitäten geradezu dahinschmelzen lassen.

Wie das Münchner Magazin "Focus" am Wochenende berichtet, lag die Nachfrage nach Stollen im Oktober um rund ein Fünftel niedriger als vor einem Jahr. Im September und Oktober habe der Handel fast 1,2 Millionen Stollen weniger als im Vorjahreszeitraum verkauft. Auch auf Glühwein hätten die Deutschen keine rechte Lust. Der Absatz habe im September um 20 Prozent und im Oktober um gut zwölf Prozent unter dem des Vorjahres gelegen, minus 8500 Hektoliter.

Für andere Weihnachtsleckereien wie Lebkuchen, Spekulatius und Dominosteine lief es laut dem Magazin ebenso schlecht. So seien 2300 Tonnen weniger Gebäck als im Vorjahr über die Ladentheke gegangen. Ermittelt wurden die Zahlen von der Gesellschaft für Konsumforschung in Nürnberg. Bald ist Besserung in Sicht. Heute soll der Winter zumindest in den Hochlagen beginnen.