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Unfallflucht: 41-Jähriger verursacht drei Unfälle und flüchtet

Unfallflucht

41-Jähriger verursacht drei Unfälle und flüchtet

Gleich drei Unfälle hat ein 41 Jahre alter Autofahrer am Freitagabend in Südwestsachsen verursacht und ist jedes Mal geflohen. Entdeckt wurde er schließlich, nachdem die Polizei am Freitagabend in einem Chemnitzer Gleisbett sein abgestelltes Auto fand, das sich festgefahren hatte. Den Fahrer stellte die Polizeistreife ganz in der Nähe, wie die Chemnitzer Polizei am Sonnabend mitteilte. Als die Beamten den Unfall aufnahmen, meldeten sich Kollegen, die den Mann wegen zweier Unfälle auf der Autobahn 72 suchten.

Schadenersatz

Opfer des Chemieunglücks von Bhopal protestieren

Tausende Überlebende des Chemieunglücks im indischen Bhopal haben am Sonnabend zum 27. Jahrestag der Katastrophe für höhere Entschädigungen demonstriert. Bei den Protesten wurden auch Bahnlinien blockiert. Bei dem Unglück 1984 in einem Werk der Firma Union Carbide traten giftige Gase aus, die rund 15 000 Menschen töteten und bei Zehntausenden bleibende Schäden hinterließen. Aktivisten fordern von Dow Chemical, das Union Carbide 2001 übernahm, 8,1 Milliarden Dollar an Entschädigung für mehr als 500 000 Menschen.

Busunglück

Mindestens 36 Tote bei Verkehrsunfall in Brasilien

Beim Zusammenstoß eines Lastwagens mit einem Bus sind in Brasilien am Sonnabend mindestens 36 Menschen ums Leben gekommen. 13 Menschen wurden bei dem Unfall im nordöstlichen Bundesstaat Bahia verletzt, wie eine Polizeisprecherin sagte. Nach Behördenangaben ereignete sich der Unfall nach Mitternacht, als ein Fahrzeug das andere überholte. Welches Fahrzeug den Unfall verursacht habe, sei aber unklar. Augenzeugen sagten, dass noch ein drittes Fahrzeug in den Zusammenstoß verwickelt war. Der Bus war nach Polizeiangaben ohne Genehmigung unterwegs und sollte Arbeiter von Zuckerrohrplantagen vom zentralbrasilianischen Bundesstaat Mato Grosso in den nordöstlichen Bundesstaat Pernambuco bringen. Brasilien hat eine der höchsten Verkehrsunfallraten der Welt. Der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zufolge liegt die Rate der Unfalltoten bei 18,3 pro 100 000 Einwohner.