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Streit unter Parteigenossen

Reaktionen Die französischen Sozialisten reagieren gespalten auf das angebliche Komplott gegen den früheren IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn (DSK).

Anhänger Die Unterstützergruppe Club DSK, in der sich die Freunde und Anhänger DSKs sammeln, haben die französischen Behörden zur Untersuchung neuer Vorwürfe gegen die Regierungspartei UMP aufgefordert. Sie bezogen sich dabei auf den Bericht des "New York Review of Books", demzufolge die UMP von Staatspräsident Nicolas Sarkozy auf mindestens eine private E-Mail Strauss-Kahns zugegriffen haben soll.

Skeptiker Doch viele Parteigenossen DSKs reagierten auf diese Vorstöße sehr zurückhaltend. "DSK hat genug juristische Verfahren am Hals, um nun auch noch die UMP zu verklagen", sagte der DSK-Freund und Pariser Abgeordnete Jean-Christoph Cambadélis.

Position In seiner Partei hatte Strauss-Kahn bis zu seinem Rücktritt aufgrund der Vergewaltigungsvorwürfe als aussichtsreichster Herausforderer Sarkozys bei der Präsidentschaftswahl 2012 gegolten.