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Polizistenmord: Internationale Suche nach Motorradmördern von Augsburg

Polizistenmord

Internationale Suche nach Motorradmördern von Augsburg

Vier Wochen nach dem Mord an einem 41 Jahre alten Polizisten in Augsburg fehlt vom Täter und seinem Komplizen nach wie vor eine heiße Spur. Mittlerweile seien rund 650 Hinweise aus der Bevölkerung eingegangen, sagte ein Sprecher der Polizei. Die meisten Hinweise beträfen das am Tatort zurückgelassene Motorrad. Mittlerweile werde auch international nach den Männern gesucht. Die Sonderkommission bestehe aus über 40 Personen. Der Beamte war am 28. Oktober im Augsburger Siebentischwald beim Versuch, zwei Männer auf einem Motorrad zu kontrollieren, erschossen worden.

Deutschlandbesuch

Papst Benedikt wegen Verletzung der Anschnallpflicht angezeigt

Weil Papst Benedikt XVI. bei seiner Freiburg-Visite im Papamobil nicht angeschnallt war, ist er bei der Stadt wegen einer Ordnungswidrigkeit angezeigt worden. Laut der "Westfälischen Rundschau" hat der Unnaer Rechtsanwalt Johannes Christian Sundermann im Auftrag eines Dortmunder Mandanten "Herrn Joseph Ratzinger" angezeigt, weil er während seiner Freiburg-Visite beim Deutschlandbesuch Ende September "wiederholt" im Papamobil die Anschnallpflicht verletzt habe. Sundermann ist Mitglied der Linken und sei mit 18 aus "der Firma", wie er die Kirche nenne, ausgetreten.

Temposünder

Polizei in Vietnam fängt Raser mit dem Fischernetz

In Vietnam gehen Raser der Polizei seit Neuestem im wahrsten Sinne des Wortes ins Netz. Die Ordnungshüter werfen Fischernetze über das hintere Rad, um die Straßenrüpel zu stoppen. In Thanh-Hoa-Stadt wurden so bereits 21 Schnellfahrer erwischt. Verletzt worden sei bislang niemand. Besonders Jugendliche und Studenten machen sich oft einen Spaß daraus, am späten Abend bei Dunkelheit auf den Straßen Wettrennen zu fahren. In vielen Städten ist das nach Angaben der Behörden ein wachsendes Problem.

Partnerschaft

Eifersucht gilt vielen Deutschen als Liebesbeweis

Eifersucht in der Partnerschaft wird von vielen Deutschen als Liebesbeweis empfunden. Das geht aus einer repräsentativen GfK-Umfrage hervor. Demnach glaubt fast die Hälfte der Befragten (48 Prozent), dass Eifersucht zeige, wie wichtig man dem anderem sei. Zu großes Misstrauen zerstöre aber letztlich jede Beziehung, sagen 87 Prozent. Dass Eifersucht in einer guten Beziehung nicht vorkommen sollte, sagen 43 Prozent. Von den Befragten, die gerade in einer Partnerschaft leben, empfinden 35 Prozent Eifersucht als verletzendes Misstrauen. 28 Prozent sagen allerdings, dass sie den Partner ganz besonders liebten, wenn er eifersüchtig sei.