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Geburt: Hochschwangere entbindet nach Zieleinlauf bei Marathon

Geburt

Hochschwangere entbindet nach Zieleinlauf bei Marathon

Gleich nach der Ziellinie setzten die Wehen ein: Eine Hochschwangere ist am Wochenende den Chicago-Marathon gelaufen und hat ihr Baby kurz danach in einem Krankenhaus auf die Welt gebracht. Wie die Zeitung "Chicago Tribune" berichtete, war Amber Miller in der 39. Woche schwanger, als sie mit der Erlaubnis ihres Arztes den Lauf antrat. Nach sechs Stunden und 25 Minuten erreichte die 27-Jährige das Ziel. Kurz darauf setzten die Wehen ein und Miller spurtete weiter - in die nächste Klinik. Wenig später entband Miller ohne Komplikationen ihre Tochter June. Die Marathon-Mama hat bereits einen Sohn mit ihrem Mann, der die gut 42 Kilometer ebenfalls mitlief. Die Strecke durch Chicago war die Läuferin halb gejoggt und halb gegangen. Sie hatte unter ärztlicher Aufsicht seit Monaten für den Marathon trainiert.

Desaster

Vor Neuseeland flossen bis zu 300 Tonnen Schweröl ins Meer

Nach dem Schiffsunglück vor der Küste Neuseelands kämpft das Land gegen die "schlimmste maritime Katastrophe" seiner Geschichte. Dies erklärte am Dienstag Umweltminister Nick Smith. Vom vor einer Woche havarierten Frachter "Rena" wurden derweil die Einsatzkräfte abgezogen, weil das Schiff durch den hohen Wellengang seine Lage verändert hatte und einer der Tanks mit Treibstoff geborsten war.

Umweltminister Smith zufolge können die neuseeländischen Behörden wenig machen, um ein Desaster zu verhindern. Am Dienstag wurde bekannt, dass statt der bisher angenommen 20 Tonnen Schweröl mittlerweile 200 bis 300 Tonnen ins Meer geflossen sind. Spezielle Aufräumteams säuberten die Strände der betroffenen Bucht Plenty.