Mrs. Kutcher will nicht mehr

Selbst die spirituelle Beratungssitzung im Kaballah-Center in Los Angeles hat die Beziehung von Demi Moore und Ashton Kutcher wohl nicht retten können.

Am Freitagabend kamen die beiden zwar noch Arm in Arm aus der Sitzung. Aber besonders verliebt wirkten sie wohl nicht. So eine Hollywood-Ehe zu retten ist nicht einfach; im Zweifel wissen alle Promimagazine auf der Welt mehr als der eigene Partner.

Glaubt man den Klatschspalten der Nation, so ist die Trennung der beiden nah. Seitdem Kutcher seine 15 Jahre ältere Ehefrau mit der 23-jährigen Sara Leal betrogen haben soll, hängt der Haussegen schief. Ob Kutcher sich wohl von seinem Serien-Vorgänger Charlie Harper aus "Two and Half Men" hat inspirieren lassen? Anders sind die Gerüchte für eine Trennung nicht zu erklären, denn Kutcher soll seine Demi ausgerechnet an ihrem sechsten Hochzeitstag betrogen haben. Weder Kutcher, noch Moore haben sich bisher zu den Ereignissen geäußert. Doch seitdem Moore erst kürzlich in Los Angeles bei einem Scheidungsanwalt gesichtet worden ist, wartet die Klatschwelt nur noch auf eine offizielle Bestätigung des Endes der sechsjährigen Ehe. Oder auf eine Twitternachricht, Hollywoods Alternativforum, wenn es darum geht peinliche Fotos zu posten oder eben ganze Beziehungen zu beenden.

Derzeit twittert "Mrs. Kutcher" (so der offizielle Account von Moore) allerdings auffallend wenig. Hat Sie noch vor zwei Wochen täglich mehrmals die Twittergemeinde mit mehr oder weniger belanglosen Statusnachrichten auf dem Laufenden gehalten, so ist dieser Tage nur vereinzelt von ihr zu hören. Sollte sich Demi Moore tatsächlich scheiden wollen, geht es, wie bei allen Hollywood-Scheidungen, um sehr viel Geld. Ihr Privatermögen beläuft sich schätzungsweise auf etwa 112 Millionen Euro, hinzu kommen Immobilien, Autos und alles was eine Multimillionärin so innerhalb von sechs Ehejahren ansammelt. Das will schließlich ordentlich geteilt werden. Oder möchte Moore nur ablenken? Böse Klatschzungen behaupten, dass nicht Kutcher, sondern Moore den großen Fehler begangen haben soll. Der Schauspielerin wird nachgesagt, sie sei erneut dem Alkohol verfallen und Kutcher sei schon Anfang September ausgezogen. Zu schmerzhaft sei das, was seine Frau sich selber antun würde, erzählte ein Insider angeblich. Moore, die zu Beginn der 80er Jahre zwar mit Kokain und später auch mit Alkohol zu kämpfen hatte, leistete sich jedoch diesbezüglich schon seit mehr als 20 Jahren keine Fehltritte mehr.

Man muss sie nur einmal anschauen; die Frau ist fast 50 Jahre alt, sieht aber so aus, als ob sie 20 davon einen gesunden Winterschlaf gehalten hätte. Selbst Botox kann die Folgen von exzessivem Alkoholkonsum nicht derart verdecken. Dass Moore also der heimliche Grund für die bevorstehende Trennung sein soll, erscheint mehr als unwahrscheinlich. Immerhin war Ashton Kutcher es, der es am Hochzeitstag nicht für nötig hielt, Demi zu einer Premierenvorstellung in New York zu begleiten. Stattdessen schwirren Bilder im Internet von Kutcher in einem Club in San Diego umher; in der einen Hand einen Drink, in der anderen eine blonde Dame.

Charlie Sheen wäre stolz auf Ashton. Ob nun Seitensprung oder Alkoholrückfall; die Hollywoodmaschine haben beide erfolgreich angeschmissen. Und das zu einem denkbar passenden Zeitpunkt. Kutcher kann ein wenig Publicity nicht schaden, denn viele haben ihm die Nachfolge in der US-Erfolgsserie "Two and a Half Men" nicht zugetraut. Und Demi Moore wirbt gerade für ihren neuen Film "Five".