WeltNews

Schaden: Explodierte Bombe stammt wohl nicht von U-Bahn-Baustelle

Schaden

Explodierte Bombe stammt wohl nicht von U-Bahn-Baustelle

Die in einer Recyclingfirma explodierte Weltkriegsbombe stammt wohl nicht von Erdarbeiten aus der Karlsruher U-Bahn-Baustelle. Da unklar war, ob der explosive Schutt von der Baustelle am Ettlinger Tor stammte, waren die Arbeiten nach dem Unfall vorsichtshalber eingestellt worden. Inzwischen wird dort wieder gearbeitet, wobei die weiteren Grabungen vorsorglich von einem Spezialisten beobachtet werden, teilte die Polizei am Freitag mit. Die Splitterbombe war am Donnerstag in dem Schredderbetrieb für Bauschutt explodiert. Drei Arbeiter waren verletzt worden. Der Schaden in dem Betrieb soll nach Schätzungen des Betreibers zwischen 500 000 und einer Million Euro liegen.

Ikea-Erpressung

Zwei mutmaßliche Attentäter in Polen festgenommen

Zwei Polen sind als mutmaßliche Ikea-Attentäter festgenommen worden. Das meldete die polnische Nachrichtenagentur PAP am Freitagabend unter Berufung auf Justizkreise. Zu der Explosionsserie war es vom 30. Mai bis 2. September gekommen. Die Täter legten Sprengsätze in Ikea-Filialen in Deutschland, Belgien, Holland, Frankreich und Tschechien. Bei der Explosion in einem Dresdener Ikea-Möbelhaus waren zwei Menschen leicht verletzt worden.

Streik

Bahnchaos nach Messerattacke gegen Kontrolleur in Frankreich

Nach einer lebensgefährlichen Messerattacke gegen einen Fahrkartenkontrolleur haben in Frankreich viele Bahnmitarbeiter die Arbeit niedergelegt. Mit ihrer Aktion sorgten sie landesweit für ein Verkehrschaos. Am Freitagmorgen rollte auf den Regionalstrecken nur jeder vierte Zug. Bei den Hochgeschwindigkeitsverbindungen fielen im Schnitt zwei von drei Zügen aus, teilte die Bahngesellschaft SNCF mit. Zu dem Angriff auf den Zugbegleiter war es am Donnerstag auf der Strecke von Lyon nach Straßburg gekommen. Der 54-Jährige wurde von einem offensichtlich geistesgestörten Fahrgast mit Messerstichen attackiert und lebensgefährlich verletzt. Der Täter konnte festgenommen werden.

Kriminalität

Neuer Verdacht gegen Hells-Angels-Boss

Nach Recherchen der NDR Dokumentationsreihe "45 Min" hat der Präsident der Hells Angels Hannover offenbar erneut gegen Gesetze verstoßen. Es heißt, dass Frank Hanebuth mit zwei weiteren Mitgliedern der Hells Angels über die Firma GAB Security Inkasso als Dienstleistung angeboten hat, ohne die Erlaubnis dafür zu besitzen. Bei der Recherche für den Film war der NDR auf die Erweiterung des Geschäftszweckes der Firma gestoßen. Inzwischen ist die zuständige Staatsanwaltschaft eingeschaltet. Gegen Hanebuth laufen bereits Ermittlungen, weil seine Schäferhunde Anfang September fünf Menschen zum Teil schwer verletzt hatten. Er ist wegen gefährlicher Körperverletzung vorbestraft.