Kriminalität

Falsche Ärztin spritzt Patientinnen Zement für strafferen Hintern

Sie wollten einen schöneren Po. Aber was sie bekamen waren Höllenschmerzen: In den USA hat eine 30-jährige, falsche Schönheitschirurgin ihren Patientinnen Zement, Mineralöl und Reifendichtmittel in den Hintern injiziert. Das berichtet die "Huffington Post".

Die Wunden nach den Horror-Operationen verschloss Oneal Ron Morris demnach mit Sekundenkleber. Für diese Tortur hatte sie den Frauen zuvor 700 Dollar abgeknöpft.

Viele Patientinnen erlitten lebensbedrohliche Verletzungen und Vergiftungen, einige mussten in mehreren Kliniken behandelt werden. Die Pfuscherin kam jahrelang mit dieser Prozedur durch, weil sie in einer Art mobilen Labor arbeitete. Die Polizei war ihr durch mehrere Städte auf der Spur, aber immer einen Schritt hinterher. Morris' angeblicher fester Wohnsitz entpuppte sich als Versandlager. Jetzt konnten die Ermittler die Frau fassen, die als Mann zur Welt gekommen war.

Auch an sich selbst hat die falsche Ärztin die schmerzhaften Injektionen durchgeführt. Für den Eingriff bei den anderen Patientinnen muss sich Morris nun vor Gericht verantworten. Ihr drohen bis zu fünf Jahre Haft.