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Mama: Zwei Drittel junger Erwachsener leben noch zu Hause

Mama

Zwei Drittel junger Erwachsener leben noch zu Hause

Wo der Kühlschrank sich wie von selbst füllt, ist es doch am schönsten: Fast zwei Drittel (64 Prozent) der jungen Erwachsenen von 18 bis 24 Jahren leben noch im "Hotel Mama und Papa", wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Dabei bleiben vor allem die jungen Männer besonders lange bei ihren Eltern wohnen, 71 Prozent dieser Altersgruppe lebt noch zu Hause. Von den 18 bis 24 Jahre alten Frauen sind es 57 Prozent. Etwa jeder Sechste (17 Prozent) der 18- bis 24-Jährigen lebt alleine. In Wohngemeinschaften und ähnlichen Haushaltsformen leben acht Prozent der Frauen und vier Prozent der Männer.

Million

Geheimnisvoller Gast lässt Geldkoffer in Pizzeria zurück

Ein mysteriöser Gast hat in einem italienischen Restaurant in Sydney nach Polizeiangaben einen Koffer voller Geld zurückgelassen. Der Fernsehsender Ten berichtete, es habe sich um etwa eine Million australische Dollar (730 000 Euro) in 50-Dollar-Scheinen gehandelt. Ein etwa 30 Jahre alter Mann in Surfshorts und Tanktop sei am Dienstagvormittag mit dem Koffer in das "Café Mario" gekommen, sagte Polizeisprecher Ian Pryde. Der Mann sei dann offenbar nervös geworden und habe das Lokal ohne das Geld verlassen.

Metall

Diebe sollen mit künstlicher DNA überführt werden

Die Deutsche Bahn will den Metalldiebstahl an Bahnanlagen mit einer unsichtbaren Markierung ihrer Kabel verhindern. Die Leiterin Konzernsicherheit im Regionalbereich Ost der Bahn, Susanne Kufeld, kündigte am Montag in Leipzig an, ab sofort werde künstliche DNA eingesetzt, um Diebe besser überführen zu können. Unter ultraviolettem Licht werde die Markierung der Kabel erkennbar, das Diebesgut lasse sich dadurch gerichtsverwertbar zuordnen. Jörg Schulz, Leiter der Bundespolizeiinspektion Leipzig, sagte, das Risiko, von der Polizei aufgegriffen zu werden, werde sich stark erhöhen. Die Markierung soll sich auf die Haut und Kleidung der Diebe übertragen.

Mut

12- und 13-jährige Autofahrer mit 160 Sachen bei Paris gestoppt

Zwei Polizisten waren ziemlich verblüfft, als sie einen Fahrer wegen überhöhter Geschwindigkeit auf einer Autobahn bei Paris stoppten: Zwei Kinder im Alter von 12 und 13 Jahren saßen in dem Wagen - und waren mit 160 Stundenkilometern unterwegs. Zulässig wären 130 Stundenkilometer gewesen - mit Führerschein. Die beiden Minderjährigen hatten aber noch nicht einmal Ausweispapiere dabei.

Museum

80 000 Kondome schmücken das Centre Pompidou in Paris

80 000 bunte Plastik-Präservative schmucken seit Dienstag die Röhrengänge des Pariser Centre Pompidou. Die Idee dazu hatte der irische Künstler Bryan McCormack, der seine Installation "Schutz ist Leben" nannte. Kondome würden mit Aids, Verhütung, Sexualität und Religion in Zusammenhang gebracht, sagte er. "Ich möchte, dass man sie auf andere Art und Weise sieht, mit Leichtigkeit, als eine Art Neo-Pop." Als Einzelstück sei das Kondom sehr sexbezogen, aber zehntausendfach verliere es diese Prägung. Die ersten Besucher, die die Installation im Museum sahen, gaben dem Künstler recht. "Ist das eine Nuckelflasche oder ein Präservativ?", fragte ein US-Touristin.