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Erste Festnahmen: Drei Verdächtige nach Pariser Kunstdiebstahl in Haft

Erste Festnahmen

Drei Verdächtige nach Pariser Kunstdiebstahl in Haft

Gut eineinhalb Jahre nach einem dreisten Kunstdiebstahl in Paris befinden sich drei Verdächtige in Haft. Wie am Samstag aus Justizkreisen verlautete, wurden eine Frau und zwei mutmaßliche Hehler Mitte September festgenommen. Sie werden verdächtigt, Ende Mai 2010 am Diebstahl von fünf Meisterwerken im geschätzten Wert von bis zu 100 Millionen Euro aus dem Museum für moderne Kunst beteiligt gewesen zu sein. Das teuerste unter den gestohlenen Bildern war eines des spanischen Malers Pablo Picasso. Daneben entwendeten die Täter drei Werke der französischen Maler Henri Matisse, Georges Braque und Fernand Léger sowie eines des Italieners Amedeo Modigliani.

Seltsame Rache

Betrogene Britin klaut aus Eifersucht Katze der Geliebten

Weil sie der Geliebten ihres Mannes ein getigertes Kätzchen gestohlen hat, ist die Frau eines britischen Abgeordneten wegen Raubes schuldig gesprochen worden. Vor einem Gericht in Birmingham sagte Christine Hemming zwar, sie könne sich nicht daran erinnern, vor einem Jahr zum Haus der Geliebten ihres Mannes gegangen zu sein und das Tier namens Beauty genommen zu haben. Eine Überwachungskamera zeichnete jedoch auf, wie die heute 53-Jährige durchs Fenster in das Haus kroch und mit dem Kätzchen wieder herauskam. Das Urteil gegen Hemming soll Ende Oktober gesprochen werden. Das Kätzchen allerdings ist seit dem Vorfall verschwunden.

Verkehrte Welt

Unternehmer auf El Hierro erhoffen Vulkanausbruch

Viele Einwohner der kleinen Kanareninsel El Hierro fürchten einen bevorstehenden Vulkanausbruch, aber manche sehnen sich das Naturereignis geradezu herbei. Der Vorsitzende der Vereinigung kleiner und mittlerer Unternehmen auf der Insel, Herminio Sánchez, sieht sogar riesige Vorteile in einer - begrenzten - Naturkatastrophe: Er erhofft sich davon einen massiven Zustrom neugieriger Vulkan-Touristen. "Wenn Hawaii davon lebt, warum wir nicht? Der Vulkan soll so schnell wie möglich explodieren. Das ist das Beste, was uns passieren kann", beteuert Sánchez. Nach seiner Schätzung könnte ein Vulkanausbruch die Anzahl der Besucher auf der Insel verzehnfachen.