Fluggesellschaften

Piloten erpressen Benzingeld von Flugpassagieren

Passagiere einer Maschine auf dem Flug vom indischen Amritsar nach Birmingham sind nach eigenen Angaben von den Piloten gezwungen worden, insgesamt 20 000 Pfund (23 400 Euro) Benzingeld für den Heimflug zu zahlen.

Passagiere des Fluges der österreichischen Fluggesellschaft Comtel Air berichteten Medien, sie seien von der Crew bei einem Zwischenstopp in Wien sechs Stunden lang an Bord festgehalten und regelrecht erpresst worden. Die Piloten hätten erklärt, dass knapp 24 000 Euro für das Flugbenzin fehlten, sagte Passagier Ranbir Dehal. Wer kein Bargeld dabei hatte, sei von der Besatzung zum Geldautomaten am Flughafen eskortiert worden.

Passagierin Reena Rindi sagte dem Blatt: "Wir haben uns zusammengetan und unser Geld herausgeholt - jeder 130 Pfund. Kinder unter zwei Jahren brauchten nicht zu zahlen." Die Passagiere seien verzweifelt gewesen, weil sie schon tagelang unterwegs waren. Ein Vertreter von Comtel Air machte den britischen Reiseveranstalter Skyjet verantwortlich, der der Fluggesellschaft kein Geld für den Flug überwiesen habe.