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Poker: Hoffen auf den Royal Flush

Wie geht das? Es wird mit 52 Karten, französisches Blatt ohne Joker gespielt. Im Poker gibt es keine direkt begrenzte Teilnehmerzahl wie beim Skat oder Doppelkopf. Man spielt um einen Pott, der sich aus den Einsätzen der einzelnen Spieler zusammensetzt. Sehr vereinfach gesagt erhält jeder Spieler Karten, die die anderen Spieler nicht einsehen können. Wie viele das sind, hängt von der Pokervariante ab. Einige Karten liegen offen. Aus den eigenen Karten und den offen liegenden Karten stellt jeder Spieler seine Hand zusammen. Eine Hand besteht immer aus fünf Karten. Es wird bis zum sogenannten Showdown mehrfach Geld eingesetzt. Der Showdown bezeichnet das Vergleichen der Blätter am Ende. Es gewinnt der Spieler mit dem höchsten Blatt.

Was ist mein Blatt wert? Den höchsten Rang hat der Royal Flush, das bedeutet Ass, König, Dame, Bube und Zehn in einer Farbe. Darunter steht ein Straight Flush, eine normale "Straße" in einer Farbe. Danach kommt das Viererpaar, beispielsweise vier Buben.

Warum bluffen? Ein gutes Blatt erlaubt eher hohe Gebote als niedrige. Wer jedoch seine Einsätze zu eng an seiner Hand bemisst, wird von seinem Gegner durchschaut. Man muss also ab und zu bluffen. Dabei wird bei einem schlechten Blatt durch hohes Bieten ein (falscher) Eindruck von Stärke hervorgerufen und so (im Idealfall) der Gegner zum Passen veranlasst. Umgekehrt kann man auch bei einer starken Hand den Eindruck von Schwäche erwecken.