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Thüringer Heimatschutz

Ursprung Die mutmaßlichen Bankräuber gehörten dem "Thüringer Heimatschutz" ("THS") an. Dieser fungierte in den 90er-Jahren als Sammelbecken der Neo-Nazi-Szene in Thüringen.

Verbreitung Die Gruppe trat seit 1997 unter diesem Namen auf und hatte mehrere lokale Gruppierungen unter anderem in Jena, Saalfeld, Eisenach und Gera. Bereits seit 1994 wurde die Vorgängerorganisation vom Thüringer Verfassungsschutz beobachtet.

Aktivität Damals soll es 20 Mitglieder gegeben haben, im Jahr 2001 schon 170. Der "THS" war laut Verfassungsschutz bis 2002 aktiv. Später habe es Anzeichen für eine Wiederbelebung gegeben, die sich aber nicht bewahrheitet hätten.