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Unglück: Güterzug durchbricht Prellbock und stürzt auf die Straße

Unglück

Güterzug durchbricht Prellbock und stürzt auf die Straße

Nach dem Güterzugunglück in der Nacht zu Donnerstag in Hamburg-Billweder verzögern sich die Bergungsarbeiten an der knapp 70 Tonnen schweren Diesellok. Widersprüchliche Informationen gibt es darüber, wer die Lok zum Unglückszeitpunkt steuerte. Die Bundespolizei geht nach dem jetzigen Stand der Ermittlungen davon aus, dass ein 28-jähriger Auszubildender fuhr, während der 49-jährige Mann an Bord der Ausbilder gewesen sei. Das Bahnunternehmen bestreitet hingegen, dass es sich um eine Ausbildungsfahrt gehandelt habe. Der leere Güterzug der Teutoburger Wald-Eisenbahn hatte gegen 3.20 Uhr den Prellbock am Ende des Gleises durchbrochen und war fünf Meter tief auf die Straße gestürzt. Dabei sprangen auch zwei der sechs Güterwaggons aus den Schienen. Die beiden Insassen konnten sich vor dem Absturz durch den Sprung vom Führerstand der Lok in Sicherheit bringen. Sie blieben unverletzt.

Zivilcourage

Frau beschützt Zehnjährige vor Schlägern und wird verprügelt

Eine Frau hat im pfälzischen Landstuhl ein Mädchen vor den Attacken dreier Jugendlicher beschützt und ist anschließend selbst geschlagen und schwer verletzt worden. Die 34-Jährige hatte einer Zehnjährigen geholfen, die am Bahnhof von drei Jungs geschubst wurde und fast auf die Gleise gefallen wäre. Nach der Rangelei stieg das Mädchen unversehrt in den Zug nach Homburg, die couragierte Frau in die Regionalbahn nach Ramstein. Dort wurde sie von drei Jugendlichen angegriffen und ins Gesicht geschlagen. Als sie zu Boden ging, habe ihr das Trio gegen Brust und Bauch getreten. Die 34-Jährige musste mit einem Rettungswagen zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gefahren werden. Die Täter konnten unerkannt entkommen.