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Motivation: Mars500-Teilnehmer sind im Experiment Freunde geworden

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Motivation

Mars500-Teilnehmer sind im Experiment Freunde geworden

Trotz Isolation und Stress haben die sechs Männer des Raumfahrtexperiments Mars500 in Moskau während der 17 Monate in einem Container nie an einen Ausstieg gedacht. "Es war schwer genug, sich gegen 6000 Bewerber durchzusetzen - da war die Motivation, durchzuhalten, groß", erklärte der Russe Alexander Smolejewski bei der ersten großen Pressekonferenz seit Ende des 520 Tage langen Projekts. Die Männer hätten das Experiment als Freunde beendet, sagte er in Moskau. "Ich wäre sofort bereit, mit den anderen zum Mars zu fliegen. Leider wird dies nicht vor 2035 möglich sein." Beliebter Zeitvertreib während der Juni 2010 begonnenen Mars-Flug-Simulation sei das Erlernen von Fremdsprachen gewesen, sagte "Kommandeur" Alexej Sitjow.

Rausch

Russische Flughafenpolizei stoppt bekifften Piloten

Die Flughafenpolizei im russischen Magadan hat einen Piloten aus dem Cockpit geholt, der im Drogenrausch eine Maschine mit 192 Passagieren starten wollte. Ärzte stellten bei dem Mann und bei der Chef-Stewardess frische Spuren von Marihuana-Konsum fest, wie die Agentur Interfax am Dienstag meldete. Der Pilot hätte die Maschine der Gesellschaft Yakutia Airlines mehr als 6000 Kilometer weit von der Hafenstadt Magadan nach Moskau steuern sollen. Eine Ersatzcrew startete das Flugzeug mit zwölf Stunden Verspätung. Erst vor kurzem war in Russland ein anderer Pilot gestoppt worden, in dessen Blut Spuren von synthetischen Drogen gefunden worden waren.

Erschütterung

Erdbeben der Stärke 6,8 auf der japanischen Insel Okinawa

Ein Erdbeben der Stärke 6,8 hat die südjapanische Insel Okinawa erschüttert. Die nationale Meteorologische Behörde gab jedoch keine Tsunami-Warnung aus. Auch lagen zunächst keine Berichte über mögliche Schäden oder Verletzte vor. Das Epizentrum lag nordwestlich vor der Küste Okinawas in einer Tiefe von 220 Kilometern unter dem Meeresboden. Am 11. März hatten ein Beben der Stärke 9,0 und ein Tsunami den Nordosten des Landes heimgesucht und tausende Menschen in den Tod gerissen.

Unglück

Schwerer Zwischenfall bei britischer Kunstflug-Staffel

Drei Monate nach dem tödlichen Absturz eines britischen Kampfjet-Piloten mit einem Hawk-Flugzeug der Kunstflugstaffel "Red Arrows" ist es erneut zu einem schweren Zwischenfall. Am Dienstag wurde ein Pilot auf einer Luftwaffen-Basis im ostenglischen Scampton lebensgefährlich verletzt, bestätigte das Verteidigungsministerium in London. Medienberichten zufolge könnte der Pilot mitsamt des Schleudersitzes aus dem stehenden Flugzeug katapultiert worden sein. Augenzeugen berichteten in der BBC, sie hätten bei einem der Flugzeuge eine geborstene Kanzel gesehen. Das Ministerium will Einzelheiten erst nach Abschluss einer Untersuchung nennen.