Seismische Aktivität

Erdbeben erschüttern Oklahoma

Ein Erdbeben der mittleren Stärke 5,6 hat am Wochenende den US-Staat Oklahoma erschüttert. In einigen Gebäuden und an einer Autobahn entstanden Risse, größere Schäden wurden aber nicht gemeldet. Verletzt wurde niemand.

Nachdem am Samstag mehrmals leicht die Erde gebebt hatte, gab es am Abend gegen 22.53 Uhr einen mittelstarken Erdstoß der Stärke 5,6, wie die US-Erdbebenwarte in Golden (Colorado) mitteilte.

Das Epizentrum habe in der Mitte des Staates bei dem Ort Sparks zwischen Oklahoma City und Tulsa gelegen. Der Erdstoß erschütterte ein 80 Kilometer entferntes Fußballstadion, in dem gerade ein Spiel zu Ende gegangen war. Gebäude schwankten, an einigen Häusern wurden Risse festgestellt. Der Highway US 62 wurde an einigen Stellen beschädigt. Es entstanden Risse, und die Straße hob sich an einigen Stellen. Polizeidienststellen in mindestens einem Kreis berichteten, es gingen Schadensmeldungen von Bürgern ein. Auch in den Staaten Tennessee und Wisconsin war das Beben zu spüren.

Am selben Tag hatte sich zuvor bereits eine Serie von Erdstößen ereignet, darunter einer mit der Stärke 4,7. Ende August hatte ein Erdbeben der Stärke 5,8 die amerikanische Ostküste erschüttert. Sein Zentrum lag in Virginia, es war von Georgia bis hinauf nach Kanada zu spüren.

Auch in Kalifornien kommt die Erdoberfläche nicht zur Ruhe: In Berkeley wurde nach Angaben der US-Erdbebenwarte ein Erdbeben mit der Stärke 3,2 gemessen. Nach Angaben der Polizei wurden zunächst keine Schäden gemeldet. In den vergangenen Wochen haben sich in der Bucht von San Francisco mehrere leichte Erdbeben ereignet. Zwei davon erreichten am 20. Oktober die Stärke 3,8 und 4,0 - an diesem Tag nahmen viele Kalifornier an der jährlichen Erdbebenübung teil.