Hochwasser

Bangkok: Auswärtiges Amt verschärft Reisewarnung

Angesichts des am Wochenende drohenden Scheitelpunkts des Hochwassers in Bangkok verlassen die Einwohner in Scharen die thailändische Hauptstadt.

Die ersten Fluten erreichten am Donnerstag das Zentrum der Zwölf-Millionen-Metropole, unter anderem den Königspalast. Regierungschefin Yingluck Shinawatra sprach unter Tränen von einer "Krise" und einem "Kampf gegen die Natur, den wir nicht gewinnen können".

Am Wochenende soll so viel Hochwasser in Bangkok eindringen, wie in 500 000 Schwimmbäder passt. Angesichts dieser Aussichten versuchten unzählige Menschen, mit Bus und Bahn in Küstenstädte wie Pattaya zu gelangen. Die Ausfallstraßen waren teilweise komplett verstopft. Das Auswärtige Amt hat seine Reise- und Sicherheitshinweise für Thailand verschärft. "Von nicht unbedingt erforderlichen Reisen in den Großraum Bangkok und Zentralthailand wird dringend abgeraten", heißt es darin. "Reisende sollten sich umgehend mit ihrem Reiseveranstalter in Verbindung setzen, um die Möglichkeit der Verschiebung der Reise oder der Änderung der Reiseroute zu besprechen."