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Eine Katastrophe in Zahlen

Heftige Regenfälle haben in diesem Jahr in Asien schon mindestens 745 Menschen das Leben gekostet. Betroffen waren Thailand, Kambodscha, Vietnam, Laos und die Philippinen. Allein in Thailand gab es nach Regierungsangaben seit Juli 342 Tote. Ein Drittel des Landes steht unter Wasser.

Trotz der Gefahr von Überschwemmungen verläuft das Leben in Bangkok bislang aber noch vielerorts normal. Dabei steht sehr viel auf dem Spiel. Schon jetzt hat das Hochwasser Analysten zufolge das Bruttoinlandsprodukt Thailands für 2011 um wahrscheinlich bis zu 2 Prozent reduziert. Der Schaden könnte sich auf bis zu sechs Milliarden Dollar (umgerechnet etwa 4,3 Milliarden Euro) belaufen, wenn tatsächlich auch Bangkok überschwemmt werden sollte.

Insgesamt 50 000 Soldaten und 30 000 Polizisten sollen in der der Zwölf- Millionen-Einwohner- Metropole Bangkok für Ordnung sorgen. Sieben Bezirke gelten schon seit Mittwoch als Gefahrenzone.