Naturkatastrophe

Japan kommt nicht zur Ruhe

Mit etwa 200 Stundenkilometern ist der Taifun "Roke" am Mittwoch auf die japanische Küste getroffen. Binnen weniger Minuten standen Tausende Häuser und Straßen nahe der Hafenstadt Hamamatsu unter Wasser.

Auf der Flucht vor dem heftigen Wirbelsturm kamen mindestens sechs Menschen ums Leben. Gegen 18 Uhr Ortszeit erreichte der Taifun, bereits abgeschwächt, das etwa 250 Kilometer entfernte Tokio. Der stellvertretende Leiter des Goethe-Instituts, Ingo Schoeningh, sagte der Berliner Morgenpost: "Nach Fukushima kann hier kaum noch etwas schocken. Es ist aber niemand verletzt." Auch die Befürchtungen, der Taifun könne die Kühlsysteme der Atomruine Fukushima angreifen und so eine weitere Katastrophe verursachen, erfüllten sich bisher nicht. "Roke" ist bereits der 15. Taifun seit Mai 2011. BM