Religion

"Hirtenbarometer": Wie Geistliche im Netz beurteilt werden

In der Seniorenarbeit ist Gott super - aber in puncto Glaubwürdigkeit kann er noch etwas zulegen: Die 5,35 Punkte von maximal sechs Punkten, die die Nutzer des "Hirtenbarometers" dem Allmächtigen geben, sind dennoch ziemlich gut.

Papst Benedikt XVI. schneidet mit 3,82 Punkten deutlich schlechter ab. In Kirchenkreisen sorgt die Seite www. hirtenbarometer.de mit ihren Noten für Geistliche derzeit für Aufsehen. Die nach dem Vorbild der Lehrer-Bewertungsseite spickmich.de entstandene Bewertungsplattform hat bereits Tausende Nutzer. Der Zulauf dürfte noch steigen, wenn demnächst auch Imame bewertet werden können. Die Seitengründer wollten den Dialog über den Glauben anregen, sagt Geschäftsführer Fabian Ringwald. Die Erfinder des "Hirtenbarometers" zeigen selbst laut Ringwald eine "gute Pluralität" in Glaubenssachen. Derzeit betreiben sie die vor ein paar Wochen online geschaltete Seite als ein Hobby. Auf Dauer hoffen sie, mit Werbung auf ihrer privat betriebenen Seite Geld verdienen zu können.