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DNA-Test: Mord an Prostituierter nach 32 Jahren aufgeklärt

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DNA-Test

Mord an Prostituierter nach 32 Jahren aufgeklärt

32 Jahre nach dem Mord an einer Kieler Prostituierten haben die Ermittler den mutmaßlichen Täter gefasst. Der 51 Jahre alte Verdächtige sei am Mittwoch festgenommen worden, teilte die Staatsanwaltschaft in Kiel mit. Der Mann bestreite die Tat, er sitzt in Untersuchungshaft. In den frühen Morgenstunden des 3. Juli 1979 war die Prostituierte in ihrem Apartment ermordet worden. Die damaligen polizeilichen Ermittlungen verliefen im Sande. Auch ein Phantombild führte nicht auf die Spur des Täters. Jetzt brachten die Überprüfung unaufgeklärter Altfälle und kriminaltechnische Untersuchungen den entscheidenden Hinweis. Der Mann hatte damals Spuren zurückgelassen, die jetzt sichtbar gemacht und mittels modernster DNA-Analysetechnik zugeordnet werden konnten.

Krankenhaus I

Zu dick für den Transport - Rentner soll zahlen

Weil er zu dick war, soll ein Rentner aus Haldensleben 350 Euro für den Transport ins Krankenhaus zahlen. Wie die "Magdeburger Volksstimme" berichtete, war der heute 80-Jährige im Februar 2009 nach einem Kreislaufkollaps zusammengebrochen. Zwei Sanitäter und ein Arzt schafften es nicht, den etwa 110 Kilogramm schweren Mann anzuheben. Sie riefen die Feuerwehr. Mehrere Männer hievten den dicken Rentner in einen Rettungswagen. Jetzt, mehr als zwei Jahre später, bekam er eine Rechnung von der Stadt mit dem Hinweis, dass die Krankenkasse zuständig sei. Die AOK lehnte die Kostenübernahme zunächst jedoch ab.

Krankenhaus II

Koch verwechselt giftigen Satansröhrling mit Steinpilz

Nach dem Verzehr eines Pilzgerichts in einem Restaurant im Kreis Hildesheim sind ein 79-jähriger Gast und der Koch im Krankenhaus behandelt worden. Der Restaurantgast musste mit heftigen Vergiftungserscheinungen auf die Intensivstation gebracht werden, berichtete die "Hildesheimer Allgemeine Zeitung". Der Küchenchef habe vermutlich giftige Satansröhrlinge mit Steinpilzen verwechselt, sagte eine Sprecherin der Hildesheimer Klinik.

Notstand

Sturmwarnung an der US-Golfküste

Die US-Golfküste hat sich am Freitag auf einen Tropensturm mit einer Menge Regen im Gepäck vorbereitet. In Louisiana wurde wegen der Gefahr von Überschwemmungen der Notstand ausgerufen. Für die Küste von Mississippi bis Texas und Louisiana galt eine Sturmwarnung. Laut Meteorologen könnten in einigen Regionen bis zu 50 Zentimeter Regen fallen. Erwartet wird, dass der Sturm am Wochenende in Louisiana auf Land trifft.