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Entkommen: Mit Burka verschleierter Räuber überfällt Spielhalle

Entkommen

Mit Burka verschleierter Räuber überfällt Spielhalle

Mit einer Burka bekleidet, hat in Ratingen bei Düsseldorf eine Frau oder ein Mann eine Spielhalle überfallen. In der Nacht zum Donnerstag habe der völlig verschleierte Täter die Spielhalle betreten, eine schwarze Pistole gezogen, der einzigen Spielhallen-Mitarbeiterin einen Beutel zugeworfen und "Kasse, Kasse, Kasse" gesagt. Die Angestellte, die gerade mit der Abrechnung beschäftigt war, habe daraufhin das Geld in den Beutel gesteckt. Anschließend sei sie vom Täter in der Damentoilette eingesperrt worden. Der besorgte Lebensgefährte der Frau habe diese bei der Suche nach ihr dort etwa eine Stunde später gefunden und sie befreit.

Unfall

Vierjähriger überlebt Sturz aus siebtem Stockwerk

Ein vierjähriger Junge ist in Magdeburg aus dem siebten Stockwerk rund 20 Meter in die Tiefe gefallen - hat dabei aber keine lebensgefährlichen Verletzungen erlitten. "Das Kind hatte wohl einen riesigen Schutzengel", sagte ein Polizeisprecher am Donnerstag. Der Junge erlitt einen Bruch des Oberschenkelhalses sowie diverse Prellungen. Ein Gebüsch hatte den Sturz abgefedert. Nach Ermittlungen der Polizei hatte der Junge auf dem Balkon gespielt und war aus ungeklärter Ursache über die Brüstung gefallen.

Urteil

Tauben dürfen an Falken verfüttert werden

Ein Falkner aus dem Taunus darf Tauben an seine Greifvögel verfüttern. Stadttauben seien bei hoher Populationsdichte als Schädlinge anzusehen, entschied der Hessische Verwaltungsgerichtshof (VGH) in Kassel. Deshalb seien Tötungen eher erlaubt als bei anderen Tieren. Der Kläger will sogenannte Fangschläge einsetzen - Käfige mit Wasser, Futter und zwei Locktauben, in denen er die Vögel zunächst lebend fängt. Nach dem Urteil müssen die Behörden diese Taubenjagd grundsätzlich erlauben, haben dabei aber auch die Bedingungen festzulegen - wie das nötige Ausmaß einer Taubenplage.

Mut

Fußball-Manager rettet Nachbarin das Leben

Mit schneller Reaktion hat Fußball-Manager Ernst Tanner seiner Nachbarin das Leben gerettet. Der 44 Jahre alte Chef des Erstligisten 1899 Hoffenheim hatte am Mittwoch auf dem Weg zum Joggen Hilferufe vom gegenüberliegenden Haus gehört, sagte ein Heidelberger Polizeisprecher. Tanner fand seine Nachbarin am Boden auf dem Rücken liegend - eingeklemmt unter ihrem Auto. Gemeinsam mit seiner Frau und zwei Männern der Müllabfuhr gelang es dem Manager, die Verletzte zu befreien. Sie wurde mit mehreren Prellungen und Schürfungen ins Krankenhaus geflogen. Die Frau hatte beim Schließen des Garagentors den falschen Gang im Automatikwagen eingelegt und war daraufhin überrollt worden.