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Fünfhundert Mann: Kein Alkohol - Wütende Arbeiter greifen Wachleute an

Fünfhundert Mann

Kein Alkohol - Wütende Arbeiter greifen Wachleute an

Weil sie keinen Alkohol auf ihrer Baustelle trinken durften, sind etwa 500 Arbeiter in Russland mit Steinen auf rund 100 Sicherheitskräfte losgegangen. Zehn Menschen wurden bei den Krawallen in der Pazifikstadt Wladiwostok verletzt, darunter vier Polizisten. Die Arbeiter, die vor allem aus islamisch geprägten Ländern in Zentralasien stammen, hätten in ihren Unterkünften das Ende des muslimischen Fastenmonats Ramadan feiern wollen. Das sagte eine Sprecherin der Baufirma laut Agentur Interfax. Als die Polizei das absolute Alkoholverbot auf der Baustelle durchsetzen wollte, seien die Arbeiter ausgerastet.

Vier Monate

Schluss mit dem Krawall - Ruhe soll Yvonne aus dem Wald locken

Der Suchtrupp hat seine Arbeit eingestellt, das Landratsamt Mühldorf hat die Abschussgenehmigung ausgesetzt. Ruhe im Waldgebiet rund um das oberbayerische Zangberg soll das erreichen, was Hubschrauber und Wärmebildkameras nicht geschafft haben: die verschwundene Kuh Yvonne endlich aus dem Wald zu locken. Seit Ende Mai streift das Tier durch Wälder und Maisfelder. Es zu fangen sei unmöglich, "wenn man mit zig Autos hinfährt und Krawall macht", hatte der Tierfotograf Peter Winter kritisiert. Mitarbeiter vom Gut Aiderbichl stehen lediglich bereit, um Yvonne zu betäuben. Der ehemalige Direktor des Münchener Tierparks Hellabrunn, Henning Wiesner, hält dazu ein neu von ihm und zwei Büchsenmachern entwickeltes Betäubungsgewehr bereit. Aufgrund der Entfernung vom Betäuber zum Tier ermittelt es den nötigen Abschussdruck. Oft würden Tiere durch zu hohen Druck verletzt, sagt er.

Dreieinhalb Jahre

Heidi hat Rücken - Opossum wird altersschwach

Das schielende Opossum Heidi aus dem Leipziger Zoo leidet an Altersschwäche. "Heidi ist bald dreieinhalb. Das ist einfach ein Alter, in dem sich erste Alterserscheinungen zeigen. Die führen dazu, dass Heidi nicht mehr rumspringt wie ein junges Reh, sondern mehr liegt", sagte Zoo-Kurator Fabian Schmidt. "Es war immer klar, dass Heidi nicht das ewige Leben haben wird." Das Opossum habe Probleme mit der Wirbelsäule und laufe eher schwerfällig.

Sechs Euro

Prostituierte in Bonn müssen fortan Tickets ziehen

Die Prostituierten auf dem Bonner Straßenstrich werden zur Kasse gebeten: Sie müssen ab sofort ein Ticket ziehen. Sechs Euro pro Nacht sollen sie als Steuer in die Stadtkasse zahlen. Der Ticketautomat, der einem Parkscheinautomaten ähnelt, wurde am Montag aufgestellt. "Das dient der Steuergerechtigkeit", sagte eine Sprecherin der Stadt. Denn Prostituierte in festen Etablissements seien ebenfalls steuerpflichtig. Kontrolleure des Steueramts sollen die Einhaltung der Ticketpflicht überprüfen. Prostituierten ohne gültiges Ticket drohten Verwarnungen, Bußgeldzahlungen oder Platzverweise. Für den Bonner Straßenstrich war nach Protesten von Anwohnern bereits zuvor ein sogenanntes Verrichtungsgelände eingerichtet worden. Dort gibt es Holzboxen, in die sich die Huren mit ihren Freiern im Auto zurückziehen können - wenn sie das Ticket gezogen haben.