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Das verlorene Paradies

1996 erschien "Paradise Lost", ein Dokumentarfilm über die Geschichte von drei Teenagern aus dem mittleren Osten der USA mit einem Hang zu Heavy Metal, die plötzlich verdächtigt werden, einen satanischen Ritualmord begangen und drei Kinder ermordet zu haben. Die Band Metallica machte den Soundtrack dazu.

Die Filmemacher fingen alle Geschehnisse rund um dieses Drama mit der Kamera ein. Von den hasserfüllten Kleinstadteinwohnern über die Beweisführung am Tatort bis zu den offiziellen Statements von Polizei, Justiz, TV und Presse.

7 Jahre dauerten die Dreharbeiten: bis zur (erfolglosen) Wiederaufnahme des Verfahrens und dem Interview mit dem angeblichen Kopf der drei Metalfans in der Todeszelle.

Zwei Teile hat der Dokumentarfilm bislang. Er wurde preisgekrönt und sorgte dafür, dass die Öffentlichkeit von den "West Memphis Three" erfuhr. Zahlreiche Künstler setzten sich für die drei ein: Unter anderem Pearl Jam, Johnny Depp, Winona Ryder, Trey Parker und Robert Smith bekundeten ihre Solidarität.