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Lebensmittel: Haftstrafe in Augsburger Ekelfleisch-Prozess

Lebensmittel

Haftstrafe in Augsburger Ekelfleisch-Prozess

Der Hauptangeklagte im Prozess um einen der größten Ekelfleisch-Skandale muss zwei Jahre ins Gefängnis. Der 60-Jährige hatte laut Urteil in 22 Fällen nicht zum Verzehr geeignetes Fleisch mit neuen Etiketten versehen und mit Hilfe zweier Geschäftspartner vor allem an Berliner Dönerbuden verkauft. Das Landgericht Augsburg verurteilte den Wertinger Fleischfabrikanten am Mittwoch wegen gewerbsmäßigen Betrugs. Der 60-Jährige und seine Geschäftspartner hatten insgesamt mit 130 Tonnen Fleisch gehandelt und rund 150 000 Euro umgesetzt. Die Ware sei nicht gesundheitsschädlich gewesen, betonte der Vorsitzende Richter Wolfgang Natale. Als besonders gravierend wertete er jedoch, dass der Angeklagte nach dem Bekanntwerden des Skandals im Sommer 2007 über eine Strohfrau weiter mit Fleisch handelte.

Verbrechen I

Dealer versehen Kokain-Tüten mit Bildern von Amy Winehouse

Um den Drogenverkauf anzukurbeln, schmückt eine Bande brasilianischer Dealer in der Metropole Rio de Janeiro ihre Kokain-Tütchen mit Bildern der verstorbenen britischen Soulsängerin Amy Winehouse. Die mit dem Bild der Sängerin versehenen Plastiktütchen würden für zwischen zehn und 25 Reais (rund vier bis elf Euro) verkauft, sagte ein Polizeioffizier nach einer Razzia im Armenviertel Manginhos. "Es gibt so viele Informationen in den Medien darüber, dass Winehouse Drogen genommen hat, das haben die Drogenhändler ausgenutzt", sagte Glaucio Moreira örtlichen Medien.

Verbrechen II

Vorbestrafter Sexualtäter soll erneut Kind missbraucht haben

Ein einschlägig vorbestrafter Sexualtäter aus Oldenburg soll erneut ein Kind missbraucht haben. Gegen den 68-Jährigen wurde ein Unterbringungsbefehl erlassen, wie die Staatsanwaltschaft in Oldenburg mitteilte. Anschließend sei er in ein psychiatrisches Krankenhaus eingewiesen worden. Der 68-Jährige war im Mai 2010 aus dem psychiatrischen Krankenhaus entlassen worden. Trotz des auferlegten Verbotes, sich Kindern zu nähern, besteht den Angaben zufolge der dringende Verdacht, dass der Mann im Oldenburger Stadtgebiet erneut einen schweren sexuellen Missbrauch begangen hat.