Klima

Mehr als 20 Tote durch Hitzewelle in weiten Teilen der USA

Durch die Hitzewelle in weiten Teilen der USA sind bereits mehr als 20 Menschen ums Leben gekommen. 22 Todesfälle stünden im Zusammenhang mit den anhaltend hohen Temperaturen von bis zu 51 Grad, berichtete die "New York Times".

Städte wie Chicago und Detroit eröffneten für ihre geplagten Einwohner Kühlzentren, anderenorts suchten die Menschen in Schwimmbädern und klimatisierten Einkaufszentren Zuflucht.

"Die gefährliche Hitzewelle geht in weiten Teilen des Zentrums und des Ostens der Vereinigten Staaten weiter, mit unmäßiger Hitze und Feuchtigkeit", erklärte der Nationale Wetterdienst (NWS) auf seiner Website. Dieses Wetter werde sich bis zum Wochenende voraussichtlich auf weitere Gebiete ausdehnen. Für Freitag wurden auch für die Atlantikküste Temperaturen zwischen 40 und 46 Grad vorausgesagt. Derzeit haben die Einwohner in 17 Bundesstaaten von Texas bis Michigan mit Temperaturen über 37 Grad zu kämpfen. Im zentralen Bundesstaat Iowa wurden am Mittwoch 51 Grad gemessen, im Bundesstaat Maryland nahe der Hauptstadt Washington waren es 42 Grad. In der Hauptstadt waren einige Menschen mit Sonnenschirmen unterwegs, um sich vor der sengenden Sonne zu schützen. Andere erhofften sich Abkühlung von Freiluftkinovorführungen.

In Enid im Bundesstaat Oklahoma war es so heiß, dass der Asphalt an einer stark befahrenen Kreuzung in der Sonne zerbröckelte. In Omaha im Bundesstaat Nebraska kippte der Betreiber eines Vergnügungsparks zwei Tonnen Eiswürfel in das dortige Schwimmbecken, um die Wassertemperatur auf erträgliche 28 Grad herunterzukühlen. Für die sonst so heiße Westküste wurden dagegen nur wenige Hitzewarnungen ausgesprochen.