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Entführungsfall: Obduktion bestätigt Freitod von Thomas Bögerl

Entführungsfall

Obduktion bestätigt Freitod von Thomas Bögerl

Der Witwer des Entführungsopfers Maria Bögerl hat sich selbst erhängt. Das ergab eine Obduktion. Andere Täter schließen die Ulmer Rechtsmediziner aus, wie die Polizei berichtete. Der Mann der entführten und ermordeten Maria Bögerl war auch nicht betrunken. Warum sich der Heidenheimer Sparkassendirektor Bögerl umbrachte, konnten die Ermittler hingegen nicht genau sagen. Der Todeszeitpunkt war laut Obduktionsergebnis der Montagmorgen.

Korrektur

Raumflug Gagarins zwei Minuten kürzer als behauptet

Der Raumflug des ersten Kosmonauten der Welt, Juri Gagarin, am 12. April 1961 hat nur 106 Minuten gedauert. Das berichtet die Moskauer Raumfahrtzeitschrift "Nowosti Kosmonawtiki". Sie beruft sich dabei auf Geheimdokumente, die zum 50. Jahrestag der historischen ersten Erdumkreisung des sowjetischen Luftwaffenoffiziers freigegeben wurden. Danach ist Gagarin um 9.07 Uhr Ortszeit im heutigen Baikonur gestartet und schon um 10.53 Uhr bei dem Dorf Smelowka im Gebiet Saratow am Fallschirm gelandet. Das Raumschiff, aus dem er in sieben Kilometer Höhe katapultiert wurde, sei bereits um 10.48 Uhr niedergegangen. Bisher war immer von 108 Minuten Flugzeit die Rede. Die Landung hat danach erst um 10.55 Uhr stattgefunden.

Unglück

Taucher bergen toten Kapitän nach Wolga-Unglück

Nach dem schwersten Schiffsunglück in Russland seit 25 Jahren haben Taucher die Leichen des Kapitäns und seiner Frau aus der Wolga geborgen. Damit stieg die Zahl der an die Oberfläche gebrachten Opfer am Dienstag auf 88, davon 19 Kinder. Wahrscheinlich ertranken bei der verheerenden Schiffskatastrophe von Sonntag mehr als 110 Menschen, teilten die Einsatzkräfte nach Angaben der Agentur Interfax mit. In dem Wrack der "Bulgaria", die rund 750 Kilometer östlich von Moskau bei einem Sturm untergegangen war, erreichten Taucher auch den "musikalischen Salon". Allein dort sollen sich zum Zeitpunkt des Unglücks 40 Kinder aufgehalten haben. Die Polizei nahm die Betreiber des Schiffs wegen Missachtung der Sicherheitsvorschriften fest. Ihnen drohen bis zu zehn Jahre Haft.