Haushalt

Queen Elizabeth II. schwenkt vorsichtig auf Sparkurs ein

Die britische Königin Elizabeth II. hat ihre Untertanen im abgelaufenen Haushaltsjahr rund zwei Millionen Euro weniger gekostet als noch ein Jahr zuvor. In der im April beendeten Abrechnungsperiode wurden für das britische Königshaus etwa 32,1 Millionen Pfund (gut 35,5 Millionen Euro) ausgegeben, wie aus der offiziellen Budgetabrechnung für die Queen hervorging.

Dies waren rund 1,8 Millionen Pfund oder 5,3 Prozent weniger als im Vorjahr, als 33,9 Millionen Pfund abgerechnet worden waren.

Die königliche Finanzverwaltung teilte mit, auch das Staatsoberhaupt wolle angesichts der Haushaltseinschnitte in Großbritannien sparen. Unter anderem seien Maßnahmen zum Unterhalt von Gebäuden unterblieben. Nur noch dringende Reparaturen würden umgehend vorgenommen werden, geplante Arbeiten in einzelnen Gemächern des Buckingham-Palastes und des Schlosses von Windsor würden gestrichen. Zudem habe der Hof im vergangenen Haushaltsjahr einen Ausgabenstopp verhängt, der sich auch auf die laufende Periode erstrecke, hieß es. Die Kosten für die königlichen Immobilien fielen von 15,4 auf 11,9 Millionen Pfund. Zugleich stiegen jedoch die Reisekosten von 3,9 auf sechs Millionen Pfund an.

Im Zuge der allgemeinen Sparmaßnahmen hatte das britische Unterhaus vergangene Woche beschlossen, die Zuweisungen an die königliche Familie bis zum Jahr 2015 um neun Prozent zu kürzen.

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