Hochzeitskleid

Kühle Eleganz aus Seide und Kristallen

Eine solche Schleppe hatte man das letzte Mal bei der Hochzeit von Prinzessin Diana gesehen. Meterlang ergoss sich der weiße, schimmernde Stoff auf den Roten Teppich im Fürstenhof von Monaco. Charlene hatte sichtlich damit zu kämpfen, die Stoffbahnen elegant bis zum Altar zu bekommen, an dem ihr Bräutigam in weißer Uniform bereits wartete.

Das Kleid, entworfen von dem italienischen Designer Giorgio Armani, war schlicht und spektakulär zugleich. Schulterfrei und körperbetont verlieh es Charlene eine ähnliche Eleganz wie die ihrer verstorbenen Schwiegermutter Fürstin Gracia Patricia. Allerdings verzichtete Charlene fast gänzlich auf die typische Spitze, die zuletzt auch Kate Middleton für ihr Brautkleid bei der Trauung mit Prinz William gewählt hatte. Fast schien es, als hätten die beiden jungen Frauen die Kleider getauscht: Charlenes Kleid ist die deutlich schlichtere Version vom Kleid Lady Di's, und Kate orientierte sich mit ihrer Kreation an Fürstin Gracia. Die weiße Robe der neuen Fürstin aus glänzender Seide war mit zarten Stickereien und unzähligen Kristallen geschmückt. Im Haar trug Charlene eine silberne Spange mit Blüten. Eigentlich hatte man ein Diadem aus dem Hause Grimaldi erwatet. Von der ebenfalls aufwendig gearbeiteten Spange war aber bis kurz nach der Trauung wenig zu sehen, da Charlene über ihrem Haar und ihrem Gesicht einen fein durchsichtigen Schleier trug. Auch der Brautstrauß unterstrich die kühle Eleganz der Braut. Weiße Rosen und Fresien, rund gebunden, trug Charlene die gesamte Feier über in ihrer Hand. Für die standesamtliche Trauung hatte Charlene ihr Kleid sogar selbst entworfen. Das bodenlange, schulterfreie Kleid war in einem türkisfarbenen Pastellton gehalten. Der sehr leichte Stoff fiel faltenreich zu Boden. Dazu trug sie während der Zeremonie einen Blazer in demselben Farbton, dessen Ärmel in feinen Spitzenmanschetten ausliefen. Erst zum Konzert von Jean Michel Jarre zeigte sie sich in dem Bustierkleid mit einem Geschmeide um den Hals. Das war vermutlich das Hochzeitsgeschenk des Bräutigams.