Aachen

Großeinsatz: Geiselnahme in Klinik vermutet

Die Androhung einer Geiselnahme hat am Freitag in Aachen einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst. Spezialkräfte durchkämmten das Universitätsklinikum, fanden jedoch nichts.

Daraufhin gab die Polizei am Abend Entwarnung. Es habe keine Geiselnahme gegeben, und für Patienten und Personal habe auch keine Gefahr bestanden, teilte die Polizei mit.

Eine Polizeisprecherin sagte, der ungefähr 45-jährige Mann habe am Nachmittag einen Zettel bei der Finanzverwaltung des Universitätsklinikums abgegeben und darauf behauptet, eine Geisel in seiner Gewalt zu haben. Bei dieser Geisel sollte es sich - wie aus Polizeikreisen verlautete - um ein Kind handeln. Der Mann habe Geld gefordert und gedroht, einen Sprengsatz zu zünden. Anschließend sei er weggegangen, sagte die Sprecherin.

Daraufhin wurde ein Großalarm ausgelöst. Die Polizei sperrte das Klinikum ab und durchsuchte den riesigen Bau. Auch ein Hubschrauber wurde eingesetzt. Außerdem überprüfte die Polizei, ob im Umkreis im unmittelbar benachbarten Ausland jemand vermisst wurde. Das ergab aber nichts.