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E.-Coli-Erkrankung: In Deutschland verkaufte Lidl-Hacksteaks ungefährlich

E.-Coli-Erkrankung

In Deutschland verkaufte Lidl-Hacksteaks ungefährlich

Die Supermarktkette Lidl hat nach der E.-Coli-Erkrankung von sechs Kindern in Frankreich, die alle Lidl-Hacksteaks gegessen hatten, Entwarnung für Deutschland gegeben. Das Produkt des französischen Steakherstellers SEB sei nicht in Deutschland im Verkauf gewesen, teilte Lidl in Neckarsulm mit. Sechs Kinder waren am Mittwoch in Nordfrankreich schwer erkrankt, nachdem sie Lidl-Tiefkühlsteaks der Marke "Steaks Country" gegessen hatten. Laut SEB sei noch nicht erwiesen, dass das Fleisch für die Infektion verantwortlich ist. Die Firma zog die Produkte inzwischen zurück. Den französischen Behörden zufolge besteht kein Zusammenhang zwischen der Infektion der Kinder und dem tödlichen Darmkeim EHEC in Deutschland.

Kirschkern-Weitspucken

Betrunkener stürzt vom Balkon und verletzt sich schwer

Aus einem harmlosen Spiel wurde lebensgefährlicher Ernst: Im Kölner Stadtteil Ehrenfeld hat ein angetrunkener Mann am Mittwochabend beim Kirschkern-Weitspucken auf dem Balkon das Gleichgewicht verloren. Er stürzte etwa zehn Meter in die Tiefe. Vor dem Unfall habe der 44-Jährige reichlich Alkohol getrunken und anschließend den zwölfjährigen Nachbarsjungen zum Kirschkern-Weitspucken herausgefordert, so die Polizei. Beim Sturz aus dem dritten Obergeschoss zog sich der Mann schwere Verletzungen an Kopf und Hals zu. Er wurde auf die Intensivstation gebracht.

Air-France-Absturz

104 geborgene Leichen nach Frankreich überführt

Zwei Jahre nach dem Absturz der Air-France-Maschine im Atlantik sind die sterblichen Überreste von 104 Opfern in Frankreich angekommen. Das Bergungsschiff "Ile-de-Sein" legte in der südfranzösischen Hafenstadt Bayonne an. Ein Kran begann damit, den Container mit den Leichen zu entladen. In drei weiteren Containern befanden sich die Wrackteile des abgestürzten Airbus A330. Insgesamt waren 228 Menschen an Bord, darunter 28 Deutsche. In der Nacht zum 1. Juni 2009 war die Maschine auf dem Flug von Brasilien nach Frankreich über dem offenen Meer abgestürzt. Die Toten wurden im April in 3900 Metern Tiefe von einem Unterwasserroboter entdeckt.