Naturkatastrophe

Die Ruhe nach dem Beben

Der riesige Geländewagen scheint von der Erde einfach verschluckt zu werden. Es ist eine Szene von geradezu rauer Ästhetik, aufgenommen in Christchurch in Neuseeland.

Dort haben knapp vier Monate nach dem verheerenden Beben im Februar neuerliche, schwere Erdstöße Panik unter den Bewohnern ausgelöst. Im Stadtzentrum stürzten mehr als 50 Gebäude ein, mindestens zehn Menschen wurden verletzt. Rund 54 000 Haushalte waren ohne Strom. Nach Angaben der US-Erdbebenwarte wurde die Stadt am frühen Nachmittag von mehreren Erdstößen erschüttert, der schwerste hatte die Stärke 6,0. Dass es diesmal - anders als im Februar - keine Todesopfer gab, lag nach Angaben der Behörden vor allem daran, dass das Stadtzentrum weiterhin gesperrt ist. Premierminister John Key betonte, die Regierung halte trotz der neuen Beben am Wiederaufbau von Christchurch fest. Schätzungen zufolge wird das umgerechnet 8,5 Milliarden Euro kosten. BM