Maggi

Happy Birthday, Flasche!

Sie verleiht seit 1886 nicht nur der Nudelsuppe Pfiff und war jahrzehntelang von kaum einem Küchentisch wegzudenken - die Maggi-Würze.

Dunkles Fläschchen, rote Kappe, gelb-rotes Etikett. Ein, zwei Spritzer genügen für Suppen, Eintöpfe und viele andere Gerichte. Zwar scheint die ganz große Zeit der Maggi-Würze vorbei - immerhin machen Fernsehköche und Kochschulen vor, wie Würzen auch ohne Maggi funktioniert. Dennoch lässt es sich der 1897 ins deutsche Handelsregister eingetragene Maggi-Konzern nicht nehmen, von heute an den 125. Geburtstag der Suppenwürze zu feiern. Auf Internetplattformen wie "gutefrage.net" oder "wer-weiss-was.de" wird allerdings diskutiert, ob man das Würzmittel aus dem Küchenschrank verbannen sollte oder nicht. Kritiker wie der Nutzer "neomatt" bemängeln vor allem den "völlig unnötigen Mix aus Glutamaten, Salz, Aromen und Geschmacksverstärkern". Maggi-Geschäftsführer Andreas Peters meint, dass sich an der Beliebtheit der Maggi-Würze nichts geändert habe, räumt aber ein, dass die Bedeutung im Alltag nachgelassen habe. "Viele Fertigprodukte sind schon so stark gewürzt, dass man die Flüssigwürze nicht mehr braucht. Dennoch verkaufen wir 34 Millionen Flaschen pro Jahr."