Missouri

"In all dem Leid gibt es keine Fremden"

Zu einem Moment der Ruhe haben sich Einwohner von Joplin zusammengefunden, die vor einer Woche Verwandte, Freunde, Eheleute oder einfach ihr Obdach verloren haben.

Barack Obama ist gestern in die Kleinstadt in Missouri gefahren und hat den Bewohnern nachhaltige Hilfe zugesagt. "Ich verspreche euch, euer Land wird bei jedem einzelnen Schritt des Weges mit euch sein", sagte Obama bei einem Gedenkgottesdienst für die mindestens 130 umgekommenen Menschen. Das Versprechen weitete er auf alle Gemeinden aus, die in der diesjährigen Tornado-Saison getroffen werden. Obama spendete Trost, schüttelte Hände, ging auf Kinder zu. Er dankte den vielen Helfern und sagte: "Ihr habt eine einfache Wahrheit bewiesen. Inmitten all des Leids und der Tragödie gibt es keine Fremden."