Naturkatastrophe

13 Tote bei schweren Unwettern in den USA - Joplin erneut betroffen

Erneut haben schwere Unwetter die Vereinigten Staaten heimgesucht und in den Staaten Oklahoma, Kansas und Arkansas mindestens 13 Menschen das Leben gekostet. Mehrere Tornados zogen am Dienstag während der Hauptverkehrszeit über Oklahoma City und deren Vororte hinweg.

Die Behörden erklärten, mindestens acht Menschen seien getötet worden. Weitere 60 erlitten Verletzungen. In Kansas kamen zwei Menschen ums Leben, als der Sturm einen Baum auf ihr Auto stürzen ließ. In Arkansas gab es drei Todesfälle.

In Oklahoma erreichten die Windböen Geschwindigkeiten von mehr als 240 Kilometer pro Stunde. Die Stürme knickten Bäume um, rissen Stromleitungen ab und verwüsteten südwestlich von Oklahoma City einen Wohnwagenpark. Eine Frau kam dort ums Leben. Reisende und Mitarbeiter von zwei Flughäfen in Nordtexas wurden vorsorglich in Sicherheit gebracht. Am Flughafen Dallas-Fort Worth wurden alle Bereiche in der Nähe der Fenster geräumt. Nach dem Durchzug des Sturms müssen nun alle Flugzeuge auf Hagelschäden geprüft werden. Am Flughafen Dallas Love Field wurden Passagiere und Mitarbeiter in die Keller gebracht. Zitronengroße Hagelkörner gingen nieder, Tornados wurden nicht gemeldet.

Die Stürme wüteten auch nach Einbruch der Dunkelheit weiter, allerdings nicht mehr so stark wie am Tag. Sie erreichten auch die Stadt Joplin im US-Staat Missouri, wo vor wenigen Tagen ein Tornado 122 Menschen das Leben kostete.

Wegen des Unwetters ließen Behörden und zahlreiche Unternehmen im Staat Oklahoma ihre Angestellten einige Stunden früher nach Hause gehen, damit sie sich vor dem Sturm in Sicherheit bringen konnten.