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Mord: Mann tötet bei Familiendrama Ehefrau, Tochter und sich selbst

Mord

Mann tötet bei Familiendrama Ehefrau, Tochter und sich selbst

Bei einem Familiendrama in Kassel hat ein Mann offenbar seine Frau, seine Tochter und sich selbst erschossen. "Dem ersten Anschein nach sieht es so aus, als habe der 85-Jährige seine Angehörigen und dann sich selbst geötet", teilte die Polizei in Kassel mit. Die Waffe wurde bei dem Mann gefunden und sichergestellt.

Eine andere Tochter (57) des Paares hatte die Leichen in der Wohnung ihrer Eltern gefunden und die Feuerwehr gerufen. Der 85-Jährige war Mieter der Wohnung im Süden Kassels. Sowohl die Leiche des Vaters als auch die der Mutter (84) und der Tochter (55) wiesen Schussverletzungen auf. Der überlebenden Tochter und den Ermittlern bot sich ein schauriges Bild: "Alle drei saßen auf Sitzgelegenheiten, der 85-Jährige hatte den kleinkalibrigen Revolver noch in der Hand. Frau und Tochter sind mit Kopfschüssen niedergestreckt worden", so ein Polizeisprecher.

Hochstapler

Falscher Arzt muss für mehrere Jahre ins Gefängnis

Weil er seine Zulassung gefälscht und mehr als 150 Patienten unrechtmäßig behandelt hat, ist ein falscher Arzt vom Landgericht Stuttgart zu drei Jahren und neun Monaten Gefängnis wegen Betrugs, Urkundenfälschung und gefährlicher Körperverletzung verurteilt worden. Der 27-Jährige hatte zugegeben, sich seine Zulassung bei Google besorgt zu haben. Die Fälschung reichte er als Bewerbung ein. Als Betäubungs- und Notarzt hatte er Patienten in München und Horb (Kreis Freudenstadt) Narkosemittel gespritzt, Infusionen gelegt und Blut entnommen.

Kriminalität

23 Frauen stehen in Schweden unter Kinderporno-Verdacht

23 Frauen und ein Mann sind in Schweden angeklagt worden, weil sie kinderpornografische Bilder besessen und verteilt haben sollen. Die Aufnahmen seien über E-Mail und aus Chatrooms im Internet verbreitet worden, sagte ein Staatsanwalt. Die Frauen seien zwischen 38 und 70 Jahre alt und stammten aus verschiedenen Teilen Schwedens. Sie hätten nichts voneinander gewusst und gehörten nicht zu einem pädophilen Netz. Das verbindende Element bestehe darin, dass die verdächtigten Frauen kinderpornografische Bilder besessen hätten, die ein 43-Jähriger verbreitet haben soll.