Ranking

Lady Gaga führt "Forbes"-Liste als einflussreichster Promi der Welt an

Erst vor wenigen Tagen wurde Lady Gaga zur "Twitter-Queen". Die Sängerin knackte als Erste die Marke von zehn Millionen Fans beim Internet-Kurzmitteilungsdienst. Jetzt kann sich die exzentrische Künstlerin mit einem weiteren Titel schmücken.

Laut "Forbes" ist die 25-Jährige die einflussreichste Prominente im Unterhaltungsgeschäft. Das US-Wirtschaftsmagazin gab seine neue "Celebrity 100"-Liste - angeführt von Lady Gaga - am Mittwochabend bekannt. Die amerikanische Talkmasterin Oprah Winfrey rutschte auf den zweiten Platz ab, gefolgt von Teeniestar Justin Bieber auf Rang drei. Der erst 17-jährige kanadische Sänger schaffte es zum ersten Mal auf die seit 1999 erstellte Liste. Das deutsche Model Heidi Klum kam mit einem Jahresverdienst von rund 20 Millionen Dollar auf den 83. Platz.

Das Magazin erstellt sein Ranking nach dem Einkommen der Stars und nach ihrer Popularität in den Medien. Dazu zählen Auftritte im Fernsehen, Magazin-Titelbilder und Internetpräsenz. Talkmasterin Winfrey verdiente von Mai 2010 bis Mai 2011 mit 290 Millionen Dollar (rund 200 Millionen Euro) das meiste Geld, doch Lady Gaga machte bei einem Verdienst von "nur" 90 Millionen Dollar weitaus mehr Schlagzeilen und Wirbel im Internet. Sie hat 32 Millionen Facebook-Fans und mehr als zehn Millionen Twitter-Anhänger.

In die Top Ten schafften es unter anderem auch die Musiker und Bands Elton John, U2, Taylor Swift und Bon Jovi. Golf-Profi Tiger Woods kam trotz seiner persönlichen Skandale und beruflichen Rückschläge bei einem Einkommen von 75 Millionen Dollar auf Platz sechs.

Hollywoodstar Angelina Jolie ist mit dem elften Platz mächtiger als ihr Partner Brad Pitt (Rang 45) und dessen Ex-Frau Jennifer Aniston (Rang 21).

Den größten Sprung nach oben machte Leonardo DiCaprio. Dank seiner Filmhits "Inception" und "Shutter Island" katapultierte er sich von Rang 71 im vorigen Jahr auf den 15. Platz hoch. Die mächtigen Frauen und Männer des Showgeschäfts nahmen zusammen mehr als 4,5 Milliarden Dollar ein.